Dienstag, 28. Dezember 2010

Emma erkundet die Welt



Emma´s 10. Lebensmonat verlief in zweierlei Hinsicht etwas stolprig, zum einem wortwörtlich und zum anderen gab es Grund zur Sorge. Mittlerweile hat sie das Hochziehen perfektioniert und steht nun überall dort, wo sie mit ihren Ärmchen heran reicht. Sie ist dabei unermüdlich, aber manchmal geben die Beine dann doch noch etwas nach und sie landet im besten Fall auf dem Po. Leider wird auch ab und an mit dem Gesicht gebremst, wenn Mama oder Papa nicht schnell genug eingreifen konnten. Von großen Schrammen oder blauen Flecken blieb sie aber zum Glück noch verschont und die vergossenen Tränchen sind auch immer schnell getrocknet. Sie ist jedoch ganz glücklich, wenn sie wieder eine neue Hürde gemeistert hat. Die ersten wackeligen Schritte übt sie auch schon und im Reisebett oder an der Couch kann sie sich schon in einem kleinen Radius langhangeln. Den Dreh zum selbständigen Sitzen hat sie ja schon eine Weile raus, aber bisher funktioniert es nur, wenn sie sich erst hingekniet hat. Jetzt schafft sie es jedoch auch aus der Rückenlage. Unglaublich, was die kleinen Bauchmuskeln alles leisten können. Die ersten Krabbelschritte hat sie nun auch gemacht, es werden zwar nur Ministrecken auf den Knien zurückgelegt, aber sie kann wenn sie will. Nur geht es ihr offensichtlich noch zu langsam und sie robbt lieber blitzschnell durch die Wohnung.

Leider gab es auch Grund zur Sorge, denn wir hatten 2 ganz schlechte Wochen, in denen sie so gut wie nichts essen wollte und ihren Mittagsbrei komplett verweigert hat. Sie kam regelrecht ins Würgen wenn ihr der Löffel mit Mittagsbrei zu nahe kam. Lediglich ihren Milchbrei zum Frühstück hat sie noch ohne größeren Proteste gegessen, alles andere war ein richtiger Kampf. Wenn überhaupt haben wir noch ein paar Löffelchen Obst ins Kind bekommen. Man merkte ihr auch an, dass irgendwas nicht stimmte, denn sie wurde schnell wütend und quengelig. Allerdings war sie trotz allem fit und mobil und wir haben diese Phase einfach ausgesessen. Gottseidank war nach 2 Wochen der Spuk vorbei und sie ist essenstechnisch wieder zu ihrer alten Form zurückgekehrt. Mittlerweile trinkt sie sogar Milch aus der Flasche und holt sich so jetzt noch ein paar zusätzliche Kalorien.

Die Weihnachtstage verbrachten wir sehr harmonisch im Kreise der Familie und Emma genoss es sichtlich, im Mittelpunkt zu stehen. Sie bezauberte natürlich alle mit ihrem frechen Grinsen und strahlte die Lichter am Tannenbaum an. Das Auspacken der Geschenke bereitete ihr große Freude und sie probierte auch alles gleich mit Begeisterung aus. Es wurde auch höchste Zeit für neues Spielzeug, denn aus dem Babykram ist sie schon etwas herausgewachsen. Aber ein Überhäufen mit Geschenken blieb dank klarer Absprachen aus, denn der 1. Geburtstag ist ja nun auch nicht mehr weit. Das erste Fest mit unserem kleinen Sonnenschein war auf jeden Fall ein voller Erfolg und wir freuen uns schon auf das nächste.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Der Adventskalender leert sich....!


Man muss nicht erst aufs Kalenderblatt schielen, um festzustellen, dass sich das Jahr rasant dem Ende neigt. Rings herum blinken derzeit die Schwippbögen in den Fenstern, duftet es nach gebrannten Mandeln oder werden noch rasch die letzten Tannenbäume nach Hause geschleppt. Und auch das Wetter hält es mit "White Christmas" und hat das ganze Land passend mit einer dicken weißen Decke aus Schnee überzogen. Da wollen wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, allen ein besinnliches und vor allem stressfreies Weihnachtsfest zu wünschen. Wir gehen die Sache da ganz praktisch an und laden uns einfach bei der Familie ein :-) In diesem Sinne, schöne Feiertage für alle Leser und natürlich viel Spass mit den Geschenken!

Montag, 20. Dezember 2010

Kinderfrei wird überbewertet

Eigentlich dachte ich, dass es nach über 9 Monaten endlich an der Zeit ist, mal wieder einen Abend ohne Emma zu verbringen, aber man kann sich ja irren. Letzte Woche platzte schon der lang geplante Mädelsabend , da die Maus extrem mamafixiert war und sich auf keinen Fall vom Papa ins Bett bringen lassen wollte. Und da mein Herz blutet wenn sie so herzzerreissend schluchzt und brüllt blieb ich zuhause. Nachdem diese Enttäuschung überwunden war blieb ja noch die Aussicht auf die schicke Firmenweihnachtsfeier im exklusiven China Club. Aber auch das sollte irgendwie nicht sein. Zuerst versetzte mich das bestellte Taxi und ich war schon den Tränen nah, als die Minuten nur so verstrichen. Rico wählte sich währenddessen die Finger wund, aber es war einfach kein anderes Taxi mehr aufzutreiben. Unter Protest meinerseits rief er schließlich unsere Nachbarn an und Dank dieser spontanen Nachbarschaftshilfe kam ich mit einer Stunde Verspätung auf der Feier an. Dort bekam ich gerade noch die letzten Sätze der Eröffnungsrede mit, um dann noch etwas abgehetzt liebe Kollegen begrüßen zu können. Kurz danach ging der Reißverschluss meiner gerade erst neu erworbenen Handtasche kaputt und irgendwas sagte mir da schon, dass das nicht mein Tag sei. Aber ich kümmerte mich erstmal um meinen knurrenden Magen und besuchte das leckere Buffet. Doch auch das war mir nicht vergönnt, denn schon beim Essen fühlte ich mich ungewohnt unwohl. Ich schob es auf die Hetzerei und versuchte mich zu entspannen. Unterdessen machte mich eine Kollegin noch auf einen schönen großen Fettfleck auf meinem neuen Kleid aufmerksam. Mein Magen verkrampfte sich immer mehr und rebellierte letztendlich total. Ich verlor den Kampf und verbrachte mehr Zeit mit dem Kopf über der edlen Kloschüssel hängend als bei der traditionellen Nikolausrede unser Firma. Kurz darauf trat ich den Heimweg an, denn der Abend war mehr als reichlich gelaufen. Die Nacht durfte ich mir dank des verstimmten Magens auch noch um die Ohren schlagen. Mein allererster Mageninfekt hätte wirklich zu keinem besseren Zeitpunkt auftreten können. Mal sehen, wann ich den nächsten Versuch auf einen kinderfreien Abend starte.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Von Monstern und Raupen





Ein Dreivierteljahr ist vorbei und wir fragen uns jeden Tag, wo die Zeit geblieben ist. Mit den Updates hier kommen wir kaum hinterher, dabei passiert eigentlich nicht soviel. Aber der Alltag hat uns fest im Griff und dazu kommen jetzt auch noch die Weihnachtsvorbereitungen. Mittlerweile haben wir soweit alle Geschenke besorgt, aber das Wichtigste fehlt noch. Für Emma haben wir tatsächlich noch nichts eingekauft und die zündende Idee hatten wir auch noch nicht. Wir werden uns die Tage wohl noch einmal im Spielzeugladen ein paar Anregungen holen. Zum Glück sind die Ansprüche bei den Kleinsten ja noch nicht so hoch und oft reicht ein Deckel eines Schraubglases oder Papier, um Emma damit einige Zeit zu beschäftigen. Es ist immer wieder interessant, auf was sie so abfährt. Am besten sind natürlich alle Dinge, mit denen wir uns gerade umgeben. Telefone und Fernbedienungen sind immer noch der Hit und neuerdings steht sie total auf unsere Post. Sie versucht jetzt auch immer mehr ihren Kopf durchzusetzen und wird richtig wütend, wenn man ihr etwas nicht gibt oder sogar wegnimmt. Sie kann dann richtig laut protestieren.

Emma entwickelt sich auch immer mehr zu einer kleinen Plaudertasche und eifert damit wie nicht anders zu erwarten war ihrer Verwandtschaft mütterlicherseits nach. Ihr sprachliches Repertoire reicht von "ooohh" über "nei-nei-nei" oder "nee-nee" zu "jolly-jolly-jolly". Manchmal klingt sie auch wie ein kleines Monster und macht richtig tiefe Geräusche. Ausserdem läßt sie ihre Lippen vibrieren, verteilt damit einen feinen Sprühnebel und bringt Geräusche in verschiedensten Tonlagen hervor. Nebenbei hat sie entdeckt, dass man auch mit den Fingern an den Lippen Töne erzeugen kann. Einfach nur süß, wenn sie dabei verschmitzt grinst.

Motorisch hat sie wieder einen gewaltigen Schub gemacht, denn mittlerweile kann sie sich vom knien hinsetzen. Sieht schon sehr niedlich aus, wenn sie dann die Beinchen ausstreckt und fröhlich spielt. Ausserdem wird jetzt immer fleißig versucht, sich hochzuziehen. Schließlich hat man stehend ja auch eine ganz andere Aussicht. Noch ist sie etwas wackelig und die meiste Kraft holt sie aus den Armen, aber Übung macht bekanntlich den Meister. Fürs Krabbeln reicht es immernoch nicht, aber es besteht ja keine Eile, Emma robbt einfach überall hin. Unsere kleine Raupe macht sich wirklich prächtig und überrascht uns jeden Tag aufs Neue.

Die vielen neuen Fähigkeiten und Eindrücke wollen dann auch verarbeitet werden und deshalb tut sich Emma wohl mit dem Einschlafen wieder etwas schwerer. Sie ist gerade ziemlich auf Mama fixiert und holt sich viel Nähe und Kuscheleinheiten. Auch das Essen scheint eher ein notwendiges Übel zu sein, denn statt ruhig im Hochstuhl zu sitzen, könnte sie ja was Neues erkunden. Aber mit ein paar Tricks und Geduld kriegen wir den kleinen Zappelphilipp schon satt. Am 28.11. haben wir übrigens das letzte Mal gestillt und Mama kann nun wieder essen und trinken was sie mag. Tja, unser kleines Mädchen wird groß.

Montag, 1. November 2010

Goldener Herbst


Letztes Wochenende haben wir das schöne Wetter genutzt und versucht ein wenig von der Herbststimmung einzufangen. Emma war schön warm eingepackt und hat die bunten Blätter erstmal gekostet.

Zappelfloh




Es wird eindeutig Zeit für einen neuen Beitrag. Zumal schon einige unserer Leser ungeduldig auf Neuigkeiten und Fotos warten. Ausserdem sind wir mindestens einen Monat überfällig, denn Emma ist mittlerweile schon 8 Monate alt.

Tja was ist in den letzten Wochen so passiert??? Der 7. Lebensmonat von Emma begann mit der letzten Impfung in diesem Jahr. Jetzt ist sie gegen alle erdenklichen Krankheiten geschützt und bekommt den nächsten Pieks erst in 2011. Sie war auch wieder sehr tapfer und hat sich schnell beruhigt. Bei dieser Gelegenheit bekam Emma dann auch Krankengymnastik verordnet, da sie doch kleine Defizite beim Greifen hat. Zur Sicherheit gab es auch noch eine Überweisung zum Augenarzt, um evtl. Schwächen beim räumlichen Sehen auszuschließen. Kurz danach stand auch prompt der Termin in der Sehschule an und soweit man das jetzt beurteilen kann ist bei Emma alles in bester Ordnung. Emma hat dort auch prima mitgemacht und war ein richtiges Vorzeigebaby. Bei der Krankengymnastik haben wir nun auch schon mehrere Termine wahrgenommen und Emma hat sich super entwickelt. Am Anfang wurde festgestellt, dass sie Verspannungen im Nacken- und Brustkorbbereich hat und sie deshalb ihren Daumen nicht richtig eingesetzt hat. Durch die Übungen hat sich das aber nach und nach sehr gebessert und jetzt geht sie schon sehr geschickt mit ihren kleinen Patschehändchen um. Der erste Infekt ließ leider auch nicht auf sich warten und bescherte uns sogar einen Besuch vom ärztlichen Notdienst. Letztendlich hat sie die erste Schnupfennase mit Fieber aber gut überstanden, auch wenn die Mama selbst krank vor Sorge war.

Pünktlich zum Beginn des 8. Monats fing Emma mit dem Robben an. Allerdings musste der Anreiz am Anfang noch groß genug sein, dass Madame sich auch in Bewegung gesetzt hat. Zu den Objekten der Begierde zählten hier vor allem Fernbedienungen und Handys. Mittlerweile hat sie das Vorankommen schon recht perfektioniert und nichts ist mehr wirklich sicher vor ihr. Sieht schon sehr lustig aus, wenn sie sich wie ein kleiner Soldat mit den Armen nach vorne zieht. Das richtige Krabbeln hat sie leider noch nicht raus, auch wenn sie immer wieder versucht, auf die Knie zu kommen, den Po hebt und dann dabei nach vorne wippt. Die Bauchlage steht übrigens immernoch hoch im Kurs, auch wenn sie jetzt gerne auf der Seite liegt und sich dabei in die schärfsten Posen wirft. Wichtig ist dabei auch immer, eine Hand winkend in die Luft zu strecken. Es fehlt auch nicht mehr viel zum Sitzen, denn sie kommt jetzt sehr oft aus der Rückenlage hoch, um sich dann seitlich abzustützen. Unser kleiner Zappelfloh kann auch keine Sekunde still liegen und ist immer in Bewegung. Deshalb setzt im Moment wohl auch nicht wirklich etwas bei ihr an. Am 05.10. hatten wir die U5 und Emma wiegt jetzt 7110 gr bei 65,5 cm und einem Kopfumfang von 42 cm. Die Ärztin war auf jeden Fall sehr zufrieden mit ihr und es ist auch alles so wie es sein sollte.

Essenstechnisch sind wir bei 3-4 Breimahlzeiten und einmal Stillen angelangt. Sie ist ansich ein recht unkomplizierter Esser und hat bisher nicht wirklich etwas verweigert. Nur Milch aus der Flasche ist nicht ihr Ding, weshalb wir wohl noch etwas bei Muttermilch bleiben müssen. Mittlerweile kochen wir auch hauptsächlich selbst und Emma kann teilweise ganz schöne Portionen verspeisen. Sehr beliebt ist übrigens selbstgekochtes Birnen- oder Pflaumenmus von der Oma. Seit einer Woche sitzt sie im Hochstuhl bei uns am Tisch und es ist echt herrlich, wenn sie so richtig aktiv bei den Mahlzeiten dabei ist. Fühlt sich richtig nach Familie an ....

Jetzt kommt sicher noch von einigen die obligatorische Frage: "Und .... schläft sie schon durch?" Leider sind wir davon noch meilenweit entfernt und obwohl sie nachts nicht mehr gestillt wird, sind die meisten Nächte echt bescheiden. Sie schläft ziemlich unruhig und wird sehr oft wach und braucht den Nuckel. Sie beruhigt sich zwar in aller Regel sehr schnell, aber erholsam ist was anderes. Manchmal ist sie auch hellwach und grinst Tine dann mitten in der Nacht verschmitzt an. Da hilft wohl nur Abwarten und Durchhalten. Zähnchen hat sie übrigens noch keine, auch wenn wir die schlechten Nächte gerne aufs Zahnen schieben :-)

Ansonsten ist sie ein kleiner Sonnenschein und kann einen schon gut mit ihrem Lächeln um den Finger wickeln. Ist gar nicht so einfach, ernst zu bleiben, wenn man Nein sagt und sie dann über beide Backen grinst. Das müssen wir wohl noch üben ;-) Wenn sie auf dem Boden liegt und zu jemanden auf den Arm will, dann zeigt sie das auch sehr deutlich und macht den Flieger bis sie jemand hoch nimmt. Oder sie streckt schon richtig die Arme aus und angelt sich so zu ihrem Ziel. Allerdings stecken wir wohl auch schon in der ersten Fremdelphase, denn bei jedem bleibt sie nicht. Am wohlsten fühlt sie sich neben Mama und Papa noch bei den Großeltern.

Das sind soweit die wichtigsten News und wir hoffen, dass der nächste Beitrag nicht wieder so lange auf sich warten läßt. Aber mit unserem kleinen Wirbelwind fehlt manchmal einfach die Zeit und Lust zum Schreiben.

Dienstag, 31. August 2010

1/2 Jahr - Hurra!



Das erste halbe Jahr mit Emma ist vorbei und es ist wirklich unglaublich, wieviel so ein kleines Menschlein in nur 6 Monaten lernt. Sie hat sich zu einer richtig kleinen Persönlichkeit entwickelt und man merkt schnell, was ihr gefällt und wenn ihr mal etwas gar nicht passt. Die meiste Zeit am Tag verbringt sie spielend in Bauchlage. Dabei schafft sie es mittlerweile, sich einmal komplett um die eigene Achse zu drehen. Sie versucht auch mit allen Mitteln voran zu kommen, hebt den Po und macht erste Krabbelansätze. Vorwärts gehts dabei noch nicht so richtig, aber nach hinten läßt es sich auf den glatten Dielen ganz gut schieben. Das Greifen klappt auch immer besser und sehr beliebt ist Omas Brille. Es wird auch immer alles ganz genau untersucht und abgetastet. Morgens schläft sie meistens noch eine Runde neben Tine und wenn Emma dann wach wird, muss sie erstmal ausgiebig das Gesicht begutachten, Nase und Mund eignen sich dabei prima zum Greifen. Fühlt sich immer sehr süß an, wenn die kleinen Krabbelfinger alles ausprobieren.

Mit etwas festerer Nahrung haben wir jetzt auch gestartet. Seit dem 05.08.2010 gibts zum Mittag Brei und es klappt erstaunlich gut. Von den kaum zu entfernenden Karottenflecken mal abgesehen :-) Bisher hat sie anstandslos alles gut gegessen und vertragen. Vor gut einer Woche haben wir dann den Abendbrei eingeführt und auch der wird mit Begeisterung gegessen. Dadurch haben wir aktuell einen ganz guten Rhythmus und Tine stillt statt 7-8 x nur noch 4 x am Tag. Ans Durchschlafen ist zwar immer noch nicht zu denken, aber wir arbeiten daran :-) Emma wiegt jetzt übrigens 6800 gr und ist etwa 64 cm groß. Unser kleines Mädchen wird also langsam groß.

Ansonsten sind wir sehr glücklich mit unserer Strahlemaus und möchten sie nicht mehr missen. Der Alltag sieht jetzt zwar komplett anders aus und ist mehr oder weniger fremdbestimmt, aber es ist auch eine unglaubliche Bereicherung.


Montag, 23. August 2010

Plitsch Platsch Badespass


Seitdem Emma 3 Monate ist gehen wir einmal die Woche zum Babyschwimmen. Es tut ihr richtig gut und sie hat ihren Spass dabei. Im Wasser ist sie total ausgeglichen und super interessiert an allen, was um sie herum passiert. Den Bildern kann man entnehmen, dass sie nach 10 Wochen Babyschwimmen auch schon ein richtiger Profi beim Tauchen ist.

Freitag, 30. Juli 2010

Drehen macht Spass



Jetzt hat Emma auch schon den 5. Lebensmonat vollendet und wir fragen uns jedes Mal aufs Neue, wie die Zeit nur so schnell vergehen kann. Seit einer Woche kann sie sich jetzt vom Rücken auf den Bauch drehen. Und weil sie es kann, wird diese neue Fähigkeit auch so oft wie möglich angewandt. Nur leider schafft sie es noch nicht, sich vom Bauch auf den Rücken zu kullern und somit sind wir oft x-Mal damit beschäftigt, sie wieder zurück zu drehen. Denn irgendwann wird der Kopf in Bauchlage schwer und sie fängt ordentlich zu meckern an. Sie wird auch immer kräftiger und stützt sich nicht mehr nur auf den Unterarmen ab, sondern macht halbe Liegestütze und stemmt ihren ganzen Oberkörper hoch. Dabei versucht sie auch oft, alles umliegende zu erreichen und greift immer bewusster zu. So langsam scheint sie auch ihre Füße zu entdecken und hält sich immer mal wieder an den Zehen oder Socken fest.

Ansonsten ist sie meistens quietschvergnügt und strahlt uns fröhlich an. Man kann jetzt schon fast ein wenig mit ihr toben und sie kreischt richtig vor Vergnügen, wenn man sie z.B. hoch in die Luft wirbelt. Es gab aber auch ein paar Quengeltage, an denen sie alles Greifbare (mit Vorliebe Mamas Finger) in den Mund gestopft hat und wild darauf rumgebissen hat. Wir vermuten, dass die ersten Zähnchen vielleicht in den Kiefer eingeschossen sind und dass ihr das etwas Schmerzen verursacht hat. Durchgebrochen ist bisher jedoch noch nichts. Wir sind gespannt, wann die ersten Beißerchen blitzen.

Emma hat nun auch endlich Leni (10 Tage älter ) und Mamas Freundin Alex kennengelernt. Es war ein schöner Tag und den Mädels schien es gut gefallen zu haben. Sie haben sich langsam angenähert und immer mal wieder Händchen gehalten und versucht, sich gegenseitig abzuschlabbern :-) Emma hat extrem losgequatscht, während Leni etwas skeptisch zugehört hat. Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung. Amy und ihre Mama Janine waren auch bei uns zu Besuch. Allerdings klappte das Timing nicht ganz so gut. Entweder war Amy wach und Emma schlief oder andersrum. Nächsten Monat werden wir nochmal ein Treffen in Angriff nehmen und hoffen, dass die beiden dann besser miteinander spielen können. Auf jeden Fall ist Emma immer super interessiert, wenn andere Babys um sie herum sind. Und es animiert sie meistens lauthals zu erzählen. Schade, dass man noch nicht versteht, was sie zu sagen hat.

Während der heißen Tage hat sie sich auch schon ein paar Mal im Plantschbecken in Beeskow abgekühlt. Sie wollte gar nicht mehr raus und hat fürchterlich geschimpft als wir sie abgetrocknet haben. Am Tiefen See wollte sie ihre Füßchen allerdings nicht ins Wasser halten. Sonst ist Wasser aber toll und das Plantschen in der Badewanne kommt immer gut an.

Dienstag, 29. Juni 2010

Sabberschnute und Nackedei



Nachdem Emma nun schon 4 Monate alt ist, wird es mal wieder Zeit für ein kleines Update. Unsere Motte macht sich prima und ist meistens ein richtiger Sonnenschein. Wenn sie nicht gerade Hunger hat oder müde ist, strahlt sie übers ganze Gesicht und gibt fröhliche Töne von sich. Sie kann sich jetzt auch schon super für eine Weile selbst beschäftigen und versucht angestrengt nach allem zu greifen. Am besten klappt es, an den eigenen Sachen zu ziehen oder mit einem Spucktuch zu spielen. Aber ihre Koordination wird von Tag zu Tag besser und immer öfter erwischt sie etwas, um es dann direkt an den Mund zu führen, um es ausgiebig vollzusabbern. Nur noch auf dem Rücken zu liegen ist natürlich langweilig und so versucht sie unter höchster Anstrengung irgendwie den Kopf zu heben, sich auf die Seite zu kullern oder meckert solange bis man sie auf den Arm nimmt und sie sich umsehen kann. In der Bauchlage bieten sich ihr auch ganz neue Perspektiven und nachdem sie es am Anfang gar nicht mochte, hält sie das jetzt locker ein paar Minuten aus und schaut neugierig in der Gegend rum. Sie reagiert jetzt auch ganz genau wenn sie jemand anspricht und freut sich einen Kullerkeks wenn Oma und Opa mit ihr Faxen machen. Es ist schon erstaunlich, was so ein kleines Wesen in kürzester Zeit lernt. Vor ein paar Wochen war an soviel Action noch nicht zu denken. Aber es macht natürlich umso mehr Spass, wenn unser Baby ganz bewußt auf uns und seine Umwelt reagieren kann.

Seit 3 Wochen besuchen wir einen Babyschwimmkurs und Emma macht prima mit. Sie scheint die Zeit im Wasser zu genießen und nimmt alles was um sie herum geschieht interessiert auf. Ausserdem gehen wir noch in eine Krabbelgruppe, dort ist sie von gleichaltrigen Babys umgeben, die dann alle nackig die lustigen Spielchen mitmachen und den Liedern lauschen. Ist schon süß, wie die Kleinen aufeinander reagieren und man sieht wie sich jedes in seinem eigenen Tempo so entwickelt. Wenn wir dann noch Zeit finden, gehen wir gerne mal mit Emmas Freundin Amy (3 Tage jünger) und ihrer Mama im Tierpark oder Zoo spazieren. Kleinere Spazierausflüge hier in Weissensee unternehmen wir hin und wieder auch mit Charlotte (2 Monate älter) und ihrer Mama. Tja und dann gibt es noch viele verlängerte Wochenenden bei Oma und Opa in Beeskow. Das ist immer sehr entspannend und gerade bei dem tollen Wetter macht es Spass, den ganzen Tag im Garten zu verbringen. Wie man sieht wird uns auf keinen Fall langweilig, aber dieser Freizeitstress tut uns gut.

Montag, 10. Mai 2010

Mein erstes Muttertagsgeschenk

Der zweite Sonntag im Mai ist ja bekanntlich Muttertag. Gestern hatte dieser Tag dann das erste Mal aus der Mamaperspektive für mich Bedeutung. Und da Emma ja das liebste Kind der Welt ist, hatte sie natürlich auch das passende Geschenk für mich parat. Allerdings hatte das nichts mit dem Duft frischer Blumen zu tun :-) Nein, mein kleiner Milchmops präsentierte mir eine prallgefüllte Windel. Ihr werdet es kaum glauben, aber ich war wirklich überaus begeistert. Denn nachdem ihr großes Geschäft 7 Tage auf sich warten ließ und sie lediglich einen Pups nach den nächsten los ließ, war ich schon sehr froh, dass ihre Verdauung endlich wieder richtig funktioniert. Schon erstaunlich welche Dinge einen glücklich machen können.

Kinder, wie die Zeit vergeht



Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Der letzte Post liegt schon wieder Wochen zurück und es wird Zeit, dass wir mal wieder ein Lebenszeichen von uns geben. Es geht uns wirklich prima, auch wenn unsere Motte unser Leben total auf den Kopf gestellt hat. Eigentlich gibt sie komplett den Ton an und wir richten jeden Tag hauptsächlich nach ihr aus. Mittlerweile haben wir uns aber schon so gut eingespielt, dass kleinere Ausflüge kein Problem mehr sind und man auch wieder Termine ausmachen kann.

Emma ist nun schon 10 Wochen alt und wächst und gedeiht prächtig. Bei der U4 am 07.05. wog sie 4700 gr, war 54 cm groß und ihr kleiner Dickkopf misst nun 38 cm. So langsam beginnt sie lustige Geräusche von sich zu geben und wenn ihr mal wieder ein Ton gelingt, dann muss sie oft selbst vor Überraschung grinsen. Es kommt jetzt auch immer öfter vor, dass sie einen bewußt anstrahlt oder mit den Augen fixiert. Wenn sie morgens neben einem wach wird und dann ein strahlendes Lächeln aufsetzt, dann weiß man auch für man seinen Schlaf opfert :-) An Durchschlafen ist auf keinen Fall zu denken, aber immerhin scheint sich ihr Tages-Nacht-Rhythmus etwas eingestellt zu haben. In der ersten Runde schläft sie so 4-5h, dann nach dem Stillen nochmal 3h bis zur nächsten Mahlzeit und bis zum endgültigen Aufwachen werden nochmal etwa 2h gedöst. Zwischen 7 und 8 Uhr ist sie dann aber putzmunter. Komischerweise gewöhnt man sich auch an solche Nächte und ist morgens meistens überraschend fit.

Es ist unglaublich, wieviel man jetzt zu Fuß unterwegs ist. Mittlerweile legen wir mehrmals die Woche unzählige Kilometer mit dem Kinderwagen zurück. Emma schläft dann meistens friedlich und man kann viele Dinge erledigen. Sollte sie zwischendrin doch mal Hunger bekommen hat man ja dank des Stillens alles dabei und kann ihr immer eine wohltemperierte Mahlzeit anbieten.

Ansonsten gibt es bei uns nicht viel zu berichten, da sich natürlich alles nur noch um Emma dreht. Aber wir genießen jeden Moment mit unserem Milchmops und können uns auch nicht mehr vorstellen, wie es ohne sie wäre.

Samstag, 27. März 2010

Emma sagt Danke!


An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die vielen Glückwünsche zur Geburt unserer Tochter in unserem Blog bedanken. Wir freuen uns, wenn Ihr uns hier weiterhin regelmäßig besucht und auch den einen oder anderen Kommentar hinterlasst.

Emma, Tine und Rico

Übung macht den Meister

Wir wollten mal wieder ein kurzes Update geben. Emma ist morgen nun schon 4 Wochen alt und entwickelt sich wirklich prächtig. Sie wiegt schon 3500 gr und die Ärztin war bei der U3 auch super zufrieden. Dienstag steht noch der Hüftultraschall an, aber die Ärztin hatte keine Bedenken. Es ist alles so wie es sein soll. Weil sie mittlerweile immer bessere Phasen an der Brust hatte, haben wir am Montag beschlossen, es darauf ankommen zu lassen und die Flasche radikal zu reduzieren. Es hat ganz prima geklappt und sie hat nur noch ein Drittel der sonstigen Trinkmenge per Flasche bekommen. Mittwoch mittag gab es dann die letzte Flasche und seitdem stillt Tine unsere Maus voll. Sie scheint satt zu werden, hat immer wieder ordentlich Pipi in der Windel und hat auch gut zugenommen. Wir sind so froh, dass das Abpumpen und Sterilisieren der Flaschen nun ein Ende hat. Zwar will Emma nun teilweise über Stunden an der Brust hängen, aber es wird von Tag zu Tag besser. Nachts ist sie meistens recht munter und es fällt schwer, sie zum Schlafen zu bewegen. Dafür ratzt sie am Tage ziemlich viel. Aber auch das wird sicher irgendwann besser. Wir sind jedenfalls mega glücklich, dass wir das mit dem Stillen noch hinbekommen haben. Tine ist schon stolz auf sich, dass sie so geduldig war und das ständige Anlegen durchgezogen hat und durch das nervige Abpumpen die Milch weiter angeregt hat.

Ansonsten gehts uns wirklich gut, auch wenn der Schlafmangel nicht ganz ohne ist. Aber wir wußten ja, worauf wir uns einlassen und das glückliche kleine Gesicht unserer Motte ist Belohnung genug. Wenn sie (wenn auch noch nicht bewußt) vor sich hin grinst oder uns mit ihren Augen ganz genau beobachtet, dann wissen wir das wir alles richtig gemacht haben.

Freitag, 19. März 2010

Mit Schwung in die Welt ....



Sonntag den 28.02.2010 Punkt 09:00 Uhr setzten plötzlich vermeintliche Wehen ein. In der Nacht zuvor war absolut nichts zu merken und auch in den Tagen davor hatte ich so gut wie nie einen harten Bauch. Es fühlte sich wie starke Periodenschmerzen an mit so einem fiesen Druck nach unten. Ich dachte mir natürlich nichts dabei, da es ja der richtige Zeitpunkt (ich war ja gerade 35+4) für Senk- bzw. Übungswehen war. Ich stellte dann fest, dass der Schmerz regelmäßig alle 10 min kam. Allerdings verspürte ich zwischendrin keine richtige Erleichterung, es fühlte sich irgendwie ununterbrochen verkrampft an. Gegen 10:00 Uhr habe ich dann Rico geweckt. Da waren die Wehen schon etwa alle 5 min zu spüren. Es war gut auszuhalten, obwohl ich langsam nervös wurde. Um 10:30 Uhr habe ich mich dann endlich dazu durchgerungen, unsere Hebamme Nicole anzurufen und sie war schon etwas besorgt und machte sich gleich auf den Weg zu uns. Um 11:00 Uhr kam sie dann und ihre Untersuchung ergab, dass der Muttermund 1cm offen war und der Gebärmutterhals auf 0,5 cm verkürzt. Sie meinte, dass ich damit evtl. auch noch 4 Wochen schwanger sein könnte, es könnte aber auch losgehen. Die Abstände hatten sich schon auf fast 3 min verkürzt und der Wehenschmerz dauerte immer um die 30 sek. Sie würde jetzt erstmal frühstücken fahren, da sie nachts schon eine Geburt hatte und ich solle mal in die Wanne steigen. Wenn es nicht besser wird, soll ich mich wieder melden. Also ab in die Wanne und dort entspannte sich natürlich nichts, die Schmerzen wurden eher stärker. Nachdem ich mich dann umgezogen hatte und zwischen den Wehen Haare geföhnt hatte kam gegen 12:30 Uhr die Fruchtblase. Es war nicht schwallartig, aber ein deutlicher Flüssigkeitsabgang und wir riefen Nicole an. Nicole hatte vorher schon gesagt, dass das Köpfchen gut im Becken liegt und ich aufstehen darf, falls die Blase platzt. Am Telefon meinte sie dann, dass es nun kein zurück mehr gibt und wir uns direkt vor dem Kreißsaal treffen. Dort kamen wir dann gegen 13:00 Uhr an und Nicole war auch schon da. Es ging erstmal in einen Vorbereitungsraum und nachdem alle Daten aufgenommen waren bekam ich direkt einen Tropf mit Antibiotika. Eine Ärztin machte noch Ultraschall und schätzte unsere Maus auf 3000 gr. Der Muttermund war mittlerweile fast 4cm offen. Zwischendrin musste ich die Wehen schon gut veratmen und gegen 14:00 Uhr ging es dann direkt in den Kreißsaal. Dort überließ Nicole mir die Entscheidung, einen Einlauf zu nehmen oder nicht, aber sie meinte, wenn ich sehr kopflastig in diesem Punkt bin, dann hilft es mir, in der Pressphase entspannter zu sein. Nachdem das erledigt und Rico wieder an meiner Seite war, konnten wir uns nun vollends auf die immer häufiger und stärker werdenden Wehen konzentrieren. Am Anfang ging es mir am besten, wenn ich die Wehen im Stehen veratmete und mich dabei irgendwo abstützte. Irgendwann krabbelte ich dann aber doch aufs Bett und nutzte das von der Decke hängende Tuch, um die Wehen zu überstehen. Rico war die ganze Zeit an meiner Seite und half mir, die Schmerzen zu bewältigen. Sie wurden auch stetig stärker und gegen 16:00 Uhr meinte Nicole, dass wir vielleicht doch ein Schmerzmittel einsetzen sollten, so dass ich noch ein bisschen Kraft tanken könnte. Am Muttermund hatte sich nicht so viel mehr getan und ich sollte etwas ausruhen. Also bekam ich über den schon vorhandenen Zugang einen Schmerztropf und konnte etwas entspannen. Die regelmäßigen Wehen waren zwar weiterhin zu spüren, aber nicht so heftig. Gegen 17:00 Uhr war der Tropf dann durch und wir stellten fest, dass die Wehen etwas nachgelassen hatten und in längeren Abständen kamen. Die Gebärmutter hatte sich wohl auch entspannt und Nicole hatte Sorge, dass sich um Muttermund nicht mehr richtig etwas tat. Um alles wieder zu beschleunigen wurde nun ein Wehenmittel gegeben. Ab da wurde es dann für mich richtig anstrengend, denn ich musste jede kommende Wehe stark veratmen und teilweise schon hecheln, da der Druck nach unten immer stärker wurde. Zwischendrin sind dann wohl auch die Herztöne von unserer Maus abgefallen und ich bekam kurzzeitig einen Wehenhemmer. Das habe ich aber alles nur so nebenbei mitbekommen, denn die Schmerzen waren schon sehr heftig und ich war fast wie etwas weggetreten. Ab da wurden dann die Herztöne direkt über eine Elektrode am Kopf überwacht und zum Glück war dann auch alles in Ordnung. Ich hatte schon bald einen starken Pressdrang und das Gefühl, während der Wehen nicht mehr richtig atmen zu können. Rico hat mich dabei aber super unterstützt und immer fleißig mit gehechelt. Er war sowieso eine tolle Unterstützung und hat mir echt super geholfen. Zwischendrin durfte ich dann immer schon ein wenig mit nach unten schieben, wenn ich es gar nicht mehr aushielt. Der Muttermund war dann auch bald vollständig geöffnet und gegen 18:30 Uhr durfte ich dann auch richtig mitpressen. Das fiel mir dann auch wieder leichter, denn jetzt musste ich nichts mehr veratmen oder hecheln. Um 19:11 Uhr war es dann endlich soweit und Emma purzelte mit Schwung auf die Welt. Nachdem Rico die Nabelschnur durchtrennt hatte, wurde sie auch direkt auf meine Brust gelegt und ich war nur noch total erleichtert. Ich fühlte mich direkt danach super fit und alle Strapazen waren komplett vergessen. Um 19:29 Uhr kam dann noch die Plazenta hinterher und dann wurde mein kleiner Dammschnitt versorgt. Die Betäubungsspritzen waren sehr unangenehm und die letzten Stiche spürte ich leider auch. Danach bin ich dann direkt duschen gegangen, es gab was zu essen und wir kuschelten natürlich mit unserer Maus. Im Nachhinein kann ich nur sagen, dass ich eine schöne und unkomplizierte Geburt hatte. Natürlich war es teilweise sehr anstrengend, aber irgendwie hatte ich mir alles schlimmer vorgestellt. Letztendlich lief alles sehr intuitiv und ich habe ein sehr positives Gefühl wenn ich an die Geburt denke. Mit insgesamt 10h von der ersten Wehe an bin ich ja auch noch gut davon gekommen :-) Nicole meinte auch, dass ich super tapfer war und nicht gejammert habe. Ich kam mir zwar gar nicht so tapfer vor und hatte auch das Gefühl, sehr laut gewesen zu sein, aber Rico hat auch gesagt, dass ich es echt toll gemacht habe. In den Tagen nach der Geburt ging es mir auch prima. Die Dammnaht ist super verheilt und ich hatte damit keine Probleme. Die Rückbildung lief auch super und das Beste ist, ich hatte schon bei der Entlassung 2 kg weniger als vor der Schwangerschaft auf der Waage. Im Moment liege ich bei 3 kg weniger als vorher. Meine alten Sachen passen schon alle wieder und es geht mir echt gut. Also alles in allem ein tolles Erlebnis, das ich unter keinen Umständen missen will.

Freitag, 12. März 2010

Eine Woche zuhause ...

Wir sind nun seit einer Woche zuhause und so langsam finden wir in den Alltag. Allerdings ist die Organisation schon recht stressig, da Emma sich noch nicht so richtig von allein meldet und wir ständig die Uhr im Auge behalten müssen. Spätestens alle 4h muss sie ihr Fläschchen bekommen, da sie sonst ihre Trinkmenge nicht schafft. Seit gestern wirkt sie trotzdem schon viel fitter und sie hat längere Wachzeiten. Ab und an kommt sie auch schon allein und fordert ihre Mahlzeit. Zwischendrin ist dann immer noch das Abpumpen angesagt und das Sterilisieren von den ganzen Fläschchen dauert auch seine Zeit. Ich mache täglich mehrere Stillversuche mit ihr und teilweise klappt es auch mal für 5 min. Aber es strengt sie immer sehr an und wir dürfen sie nicht überfordern, da sie dann keine Kraft mehr fürs Fläschchen hat. Man darf halt nicht zuviel verlangen, immerhin wäre sie ja eigentlich noch in meinem Bauch. Die Hebamme war heute trotzdem richtig zufrieden, denn sie hat seit Dienstag gut zugenommen und ist nur noch 40 gr von ihrem Geburtsgewicht entfernt. Solange sie zunimmt scheint es ihr gutzugehen und das ist für uns die Hauptsache. Wir sind beide total verliebt in die Kleine und freuen uns über jede Kuschelminute mit ihr. Sie ist einfach so wunderhübsch, dass wir uns kaum sattsehen können. So langsam begreift man, worauf man fast 9 Monate gewartet hat und nimmt somit auch die anfänglichen Startschwierigkeiten in Kauf.

Heute hat die Hebamme mir die ersten Übungen für die Rückbildung des Beckenbodens gezeigt und sie war super zufrieden mit mir. Sie meinte, dass viele Frauen, dass nicht so schnell nach der Geburt so gut hinbekommen. Sie hat auch nach meinen Bauchmuskeln gefühlt und war total überrascht, dass sie schon wieder an der richtigen Stelle sind. Sie meinte, dass hat sie noch nicht mal bei den ganz sportlichen Frauen. Dabei bin ich ja nun absoluter Sportmuffel. Ich darf also ab sofort ganz normal aufstehen und muss mich nicht über die Seite aufsetzen und den Bauch schonen. Ich passe auch schon wieder in fast alle meine alten Klamotten und habe jetzt knapp 3 kg weniger als vor der Schwangerschaft. Hätte nicht gedacht, dass die Kilos so schnell verschwinden, aber letztendlich waren es ja auch nur 8,5 kg mehr kurz vor der Geburt.

Montag, 8. März 2010

Ein kleines Stück vom Glück!



Eigentlich hatten wir noch 4,5 Wochen bis zum Tag X vor uns, als bei Tine die Wehen einsetzten. Unser kleines Glück hatte es wohl sehr eilig, uns kennenzulernen. Und somit wurde am 28.02.2010 um 19:11 Uhr unsere Tochter Emma geboren. Mit 3082 gr und 50 cm wirkt sie zwar nicht wie ein Frühchen, aber leider bleiben einige Startschwierigkeiten nicht aus. Da nun unsere kleine Motte alle Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht, werden wir uns hier etwas unregelmäßiger zu Wort melden.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Tine frisch verpackt und in Gips verewigt


Mittlerweile sind es ja nur noch 5 Wochen bis zum Tag X und deshalb wurde es an der Zeit, Tine´s Murmel auch plastisch für die Ewigkeit festzuhalten. Irgendwie gehört so ein Gipsabdruck vom Bauch doch dazu und wir wollten es unbedingt ausprobieren. Also noch schnell ein paar Tipps im Internet eingeholt, unsere Freundin ausgefragt und schon fanden wir uns im Bad wieder und begannen mit der Sauerei. Wir dachten, dass es ganz passend wäre, hier eine kleine Anleitung zu verfassen und von unseren Erfahrungen zu berichten.

Was braucht man?

- Vaseline / Melkfett oder Frischhaltefolie
- Schere
- Gipsbinden (zurechtgeschnitten in Streifen á 20 cm)
- Schüssel mit lauwarmen Wasser

Wir haben vorher ein wenig recherchiert und sind immer wieder auf die Empfehlung von 6-8 Gipsbinden gestossen. Letztendlich hatten wir eine Packung mit 10 Stück á 2 m und diese haben wir bei 3 Lagen auch restlos aufgebraucht. Also lieber eine mehr einkaufen, als dass der Abdruck zu instabil wird. Man bekommt sie übrigens in jeder Apotheke. Wir hatten einen Karton von Temedia und der lag preislich um 11,00 €.

Um den Bauch zu schützen und ein schmerzhaftes Ablösen des Abdruckes zu vermeiden, sollte man ihn entweder gut einfetten oder sich komplett in Frischhaltefolie wickeln. Wenn man viele feine Härchen hat, sollte man die evtl. noch abrasieren, wenn man es mit der Creme versucht. Wir haben uns für die Folie entschieden, da wir kein Risiko eingehen wollten, dass sich der Gips doch nicht so gut von der Haut löst. Allerdings besteht so die Gefahr, dass der Abdruck etwas uneben wird. Wir haben es leider versäumt, die Folie sehr straff und glatt zu ziehen bevor wir mit dem Gips gestartet sind. Darauf sollte man also unbedingt achten. Evtl. hilft es, beim Einwickeln etwas flacher zu atmen und wenn die Folie sitzt wieder richtig atmen, dann strafft sich alles noch etwas mehr um den Bauch. Mit der Folie ist es auf jeden Fall sehr praktisch, wenn man den Abdruck vom Bauch löst. Man muss die Folie am Rücken nur aufschneiden und schon rutscht der Abdruck von ganz allein.

Wie den Bauch abformen?

Man sollte sich vorher gut überlegen, in welcher Position man den Abdruck machen möchte. Dabei ist zu bedenken, dass der Bauch im Sitzen auf den Beinen aufliegt und man so vielleicht nicht überall gut genug rankommt. Ausserdem verändert sich die Form natürlich auch ein bisschen. Es im Liegen zu versuchen ist auch keine gute Idee, da dies schnell zu Atembeschwerden oder Herzrasen führen kann. Entweder man kann es sich halb sitzend/halb liegend bequem machen oder man bleibt einfach stehen. Wir haben es im Stehen ausprobiert und das ließ sich auch wirklich gut umsetzen. Man sollte das Projekt Gipsabdruck allerdings nur angehen, wenn man sich körperlich fit fühlt, da es schon seine Zeit dauert.

Fakt ist, dass das Abformen ziemlich viel Putzarbeit hinterlässt. Es lässt sich einfach nicht vermeiden, dass Gipswasser herunter tropft oder Spritzer verteilt werden. Man sollte also einen Ort wählen, der sich leicht reinigen lässt oder alles gut abdecken. Wir haben uns auf das Bad beschränkt, während sich Tine direkt in die Badewanne gestellt hat.

Nachdem Tine´s Oberkörper also gut in Frischhaltefolie eingepackt war ging es auch schon los. Man nimmt ein Stück Gipsbinde, taucht es kurz in warmes Wasser, leicht ausdrücken und dann direkt auf dem Bauch anlegen. Rico hat an der höchsten Stelle direkt unter der Brust begonnen. Dabei alles gut mit den Fingern verstreichen und darauf achten, dass alles glatt ist. Der Gips löst sich dabei aus der Gitterstruktur und läßt sich gut verteilen. Das nächste Stück dann leicht überlappend direkt daneben oder darunter anlegen. So weiter verfahren bis der komplette Bauch plus Brust mit einer Lage bedeckt ist. Im Brustbereich kann es praktisch sein, wenn man die Gipsstreifen noch etwas verkleinert, um die Rundungen wirklich gut ausformen zu können. Sobald die erste Schicht etwas angetrocknet ist direkt mit der nächsten Lage weitermachen. Insgesamt braucht man schon 3 Lagen, um eine stabile Form zu bekommen. Bei uns hat das Anlegen der Gipsbinden ca. 30 min gedauert. Danach muss man weitere 20-30 min warten bis der Gips etwas angezogen ist und langsam stabil wird. Es fühlt sich dann wie ein harter Panzer an, obwohl die Oberfläche weiterhin feucht bleibt. Nach und nach merkt man, wie sich der Gipsabdruck immer mehr löst und dann ist es auch an der Zeit die Form vom Bauch zu nehmen. Normalerweise sollte sie einem schon fast entgegen kommen und wirklich leicht abgehen. Um die Seiten des Abdrucks zu schonen haben wir ihn dann auf einen Berg von Handtüchern gelagert, so dass er förmlich schwebt und nur in der Mitte richtig aufliegt. Bis der Abdruck völlig ausgetrocknet ist kann es gut 2-3 Tage dauern. Danach kann man sich dann an die Gestaltung wagen.

Da unsere Oberfläche nicht ganz so glatt geworden ist, werden wir mit Modelliergips noch etwas nachhelfen. Der lässt sich einfach verarbeiten und man kann alles noch etwas verfeinern. Wenn man aber schon beim Anlegen der Folie und dem Abformen darauf achtet, dass alles sehr glatt gestrichen wird, dann dürfte man sich das sparen können. Aber letztendlich ist ja auch keine Profiarbeit und wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Künstlerisch darf sich dann unsere Cousine an der Form austoben. Sobald alles fertig ist gibt es natürlich wieder Bilder.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Abschied auf Zeit



Nachdem meine Auszeit im Job wegen dem überraschenden kompletten Beschäftigungsverbot ziemlich überstürzt begann, hatte ich keine Gelegenheit, mich bei meinen Kollegen richtig zu verabschieden. Irgendwie war es dann doch ein komisches Gefühl, alle seine Sachen so holterdipolter am Schreibtisch zusammen zu packen, mehr oder weniger alles stehen und liegen zu lassen und für über ein Jahr Tschüss zu sagen. Jedenfalls wollte ich es mir nicht nehmen lassen und wenigstens einen kleinen Ausstand zu geben. Also ließ ich kurzerhand die Hausfrau in mir raus und bereitete eine Käsetorte und einen Schokokuchen vor, mit denen ich dann gestern ins Büro fuhr. Es war richtig schön, alle Kollegen nach 4 Wochen wieder zu sehen und mit jedem ein kleines Schwätzchen zu halten. Wir trafen uns dann alle auf ein Stück Kuchen in der Küche und machten den Abschied somit offiziell. Meine Kollegen hatten dann auch eine kleine Überraschung für mich vorbereitet und so gab es viele tolle Babygeschenke. Mit Hello Kitty wurde mein Geschmack voll getroffen und ich habe mich riesig über den Geschenkeberg gefreut. Den nächsten Besuch werde ich dann wohl zusammen mit unserer kleinen Motte antreten.

Sonntag, 31. Januar 2010

Nur noch 2 Monate


Jetzt sind es tatsächlich nur noch 2 Monate bis zum voraussichtlichen Entbindungstermin und irgendwie kann man sich immer noch nicht vorstellen, wie es dann sein wird wenn die Motte da ist. Aber das kann wohl niemand so wirklich und so wird die erste Zeit natürlich umso spannender. Mittlerweile sind wir schon ziemlich neugierig, wie unsere Tochter aussehen wird und nach wem sie kommt. Mädchen ähneln ja oft dem Papa und wenn man den Ultraschallbildern Glauben schenken mag, scheint sich die Nase von Rico schon durchgesetzt zu haben :-) Tja da bleibt uns erstmal nichts weiter übrig, als uns überraschen zu lassen. Letztendlich wird es auch keine Rolle spielen, wenn wir die Maus erstmal im Arm halten und sie abkuscheln können.

Ansonsten gehts uns prima, die Vorbereitungen sind soweit durch und Tine kann sich bis auf kleinere Beschwerden auch nicht wirklich beschweren. Dass eine Schwangerschaft kein Spaziergang ist, wird wahrscheinlich jedem klar sein, aber bisher lief alles weitestgehend glatt und das darf dann bitte auch für die restlichen 8 Wochen so bleiben. Der Bauch wächst munter weiter und die Motte macht weiterhin ihr tägliches Sportprogramm. Auch wenn sie zwischenzeitlich etwas weniger aktiv ist, da sie einfach nicht mehr so viel Platz im Bauch hat. Mittlerweile bekommt sie auch regelmäßig Schluckauf, der sich dann durch ein anhaltendes Pochen bemerkbar macht. Die Vorsorgetermine kommen jetzt alle 2 Wochen und irgendwie rast die Zeit ziemlich an uns vorbei. Wir werden euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten und hoffen, dass ihr uns für die nächsten Wochen die Daumen drückt, dass alles prima verläuft.


Freitag, 29. Januar 2010

Kleine Einkaufsberatung

Wenn man ein Baby erwartet, wird die Frage was brauche man eigentlich alles, nicht lange auf sich warten lassen. Man findet im Internet natürlich verschiedene Listen zum Thema Erstausstattung und viele sind auch wirklich hilfreich. Wir fanden übrigens die Aufstellung bei Babycenter sehr übersichtlich und sinnvoll. Trotzdem wollten wir einfach mal aufschreiben, was wir alles für die Ankunft unserer kleinen Motte vorbereitet haben.

Schlafen

- Kombikinderbett (ermöglicht den Umbau vom Babybett zum Juniorbett)

- Matratze 70 x 140

- wasserdichte + atmungsaktive Betteinlage aus Molton

- 2 Spannbettlaken

- 1 Außenschlafsack Größe 56

- 1 Außenschlafsack Größe 60

- 2 Innenschlafsäcke Größe 56

- 1 kuschelige Babydecke 80x80

- Babyphone

Pflege

- Wickelkommode

- weiche Wickelauflage

- New Born Windeln

- Windeleimer

- 5 Waschlappen

- 2 Kapuzenhandtücher

- Badewanne

- Badewannenthermometer

- Nagelschere mit abgerundeten Ecken

- Fieberthermometer

- 4 Moltontücher 80x80, praktisch als Kopfunterlage im Bett, Kinderwagen oder als leichte Decke

- 20 Mullwindeln, praktisch bei Spuckkindern oder als leichtes Sonnensegel im Kinderwagen

Stillen

- Stillsessel + Hocker

- Stillkissen

- Stilleinlagen

- 2 Still-BH´s

- Milchpumpe für den Notfall, kann bei Bedarf auch auf Rezept in der Apotheke ausgeliehen werden

- 2 Babyfläschchen von Avent falls es mit dem Stillen nicht klappt und Milch abgepumpt wird

- 2 Schnuller von Avent

- Mikrowellensterilisator

Unterwegs

- Kinderwagen mit Matratze

- 2 Spannbettlaken

- 1 Deckbett 80x80

- 2 Bezüge 80x80

- Wickeltasche

- wasserdichte + atmungsaktive Einlage aus Molton, um die Matratze zu schonen

- Autoschale

- Einschlagdecke mit Gurtschlitzen für Autoschale, hier darauf achten, ob die Schale mit 3-Punkt oder 5-Punktgurtsystem ausgestattet ist

- Adapter um Autoschale auf Kinderwagengestell zu montieren

Bekleidung Größe 50

- 12 Bodies in verschiedenen Ausführungen (Kurzarm, Langarm, Wickelbody)

- 5 Shirts

- 5 Hosen

- 2 Jacken (1x Fleece, 1x Strick)

- 2 Mützen

- Socken

Bekleidung Größe 56

- 4 Bodies in 56

- 7 Bodies in 50/56

- 2 Hemdchen

- 10 Shirts

- 7 Hosen

- 2 Strampler

- 2 Kleidchen

- 2 Mützen

- 2 Strumpfhosen

- Socken

Man sollte vor dem Einkauf auf jeden Fall Preise vergleichen und teilweise Angebote im Internet nutzen. Bei großen Babyfachmärkten wir Spielemax oder Babywalz kann man sich gut umschauen, was nützlich erscheint und welche Produkte überhaupt am Markt sind. Allerdings zahlt man dort auch etwas mehr, aber man kann sich beraten lassen und den einen oder anderen Kinderwagen mal ausprobieren. Unseren Kinderwagen konnte man online z.B. gar nicht bestellen und so haben wir ihn direkt im Fachgeschäft gekauft. Dazu haben wir gleich die passende Autoschale + Adapter ausgesucht.

Das Babyphone haben wir bei Amazon bestellt, dort hat man auch den Vorteil gleich noch Erfahrungsberichte und Kundenbewertungen einzusehen. Die Wickeltasche haben wir auch dort entdeckt und recht günstig erworben. Man findet bei Amazon wirklich eine sehr große Auswahl und es dürfte für jeden etwas dabei sein.

Die wasserdichten Betteinlagen waren bei Babymarkt am günstigsten und man hat die Auswahl zwischen verschiedenen Größen, um sie wahlweise im Kinderbett, Stubenwagen oder Kinderwagen zu nutzen. Dort haben wir auch gleich den Mikrowellensterilisator mitbestellt und Dinge wie Nagelschere, Thermometer bekommt man dort auch zum Schnäppchenpreis. Aber findet in auch vielen anderen Bereichen günstige Angebote, sich hier umzusehen lohnt sich.

Moltontücher kann man gut bei C+A kaufen und Mullwindeln gibt es in verschiedenen Designs bei KIK. Übrigens fragt man sich hier gerne, wo der Unterschied besteht. Moltontücher sind fester gewebt und somit saugfähiger. Sie sind sehr weich und dicker als Mullwindeln. Sie eignen sich deshalb auch gut als leichte Decke oder als Kopfunterlage beim Schlafen. Mullwindeln sind viel leichter, aber trotzdem noch recht saugfähig und somit praktisch, um ein größeres Bäuerchen aufzufangen. Bei KIK kann man dann gleich noch die Kapuzenhandtücher günstig einkaufen.

Fläschchen und Schnuller kauft man am besten in der Drogerie um die Ecke ein. Dort findet man ein gutes Angebot zu normalen Preisen und man kann sich dann auch gleich mit Windeln, Feuchttücher und Stilleinlagen eindecken.

Bei den Babysachen muss man sich etwas umsehen. Wir haben einen guten Teil gebraucht von einer Freundin gekauft und dann den Rest Stück für Stück ergänzt. Wir waren sehr überrascht, dass man wirklich schöne Bekleidung bei KIK findet. Ansonsten haben wir Angebote genutzt und hier und da mal ein Teil mitgenommen. Man kann sich auf jeden Fall gut bei C+A oder H+M umsehen.

Fakt ist, Babyshoppen geht ganz schön ins Geld, aber es macht auch wahnsinnig viel Spaß. Natürlich braucht man nicht zwangsläufig alles, was wir eingekauft haben. Und gerade für den Anfang kommt man wahrscheinlich mit recht wenig aus, aber wir wollen eben so gut wie möglich vorbereitet sein.