Montag, 10. Mai 2010

Mein erstes Muttertagsgeschenk

Der zweite Sonntag im Mai ist ja bekanntlich Muttertag. Gestern hatte dieser Tag dann das erste Mal aus der Mamaperspektive für mich Bedeutung. Und da Emma ja das liebste Kind der Welt ist, hatte sie natürlich auch das passende Geschenk für mich parat. Allerdings hatte das nichts mit dem Duft frischer Blumen zu tun :-) Nein, mein kleiner Milchmops präsentierte mir eine prallgefüllte Windel. Ihr werdet es kaum glauben, aber ich war wirklich überaus begeistert. Denn nachdem ihr großes Geschäft 7 Tage auf sich warten ließ und sie lediglich einen Pups nach den nächsten los ließ, war ich schon sehr froh, dass ihre Verdauung endlich wieder richtig funktioniert. Schon erstaunlich welche Dinge einen glücklich machen können.

Kinder, wie die Zeit vergeht



Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Der letzte Post liegt schon wieder Wochen zurück und es wird Zeit, dass wir mal wieder ein Lebenszeichen von uns geben. Es geht uns wirklich prima, auch wenn unsere Motte unser Leben total auf den Kopf gestellt hat. Eigentlich gibt sie komplett den Ton an und wir richten jeden Tag hauptsächlich nach ihr aus. Mittlerweile haben wir uns aber schon so gut eingespielt, dass kleinere Ausflüge kein Problem mehr sind und man auch wieder Termine ausmachen kann.

Emma ist nun schon 10 Wochen alt und wächst und gedeiht prächtig. Bei der U4 am 07.05. wog sie 4700 gr, war 54 cm groß und ihr kleiner Dickkopf misst nun 38 cm. So langsam beginnt sie lustige Geräusche von sich zu geben und wenn ihr mal wieder ein Ton gelingt, dann muss sie oft selbst vor Überraschung grinsen. Es kommt jetzt auch immer öfter vor, dass sie einen bewußt anstrahlt oder mit den Augen fixiert. Wenn sie morgens neben einem wach wird und dann ein strahlendes Lächeln aufsetzt, dann weiß man auch für man seinen Schlaf opfert :-) An Durchschlafen ist auf keinen Fall zu denken, aber immerhin scheint sich ihr Tages-Nacht-Rhythmus etwas eingestellt zu haben. In der ersten Runde schläft sie so 4-5h, dann nach dem Stillen nochmal 3h bis zur nächsten Mahlzeit und bis zum endgültigen Aufwachen werden nochmal etwa 2h gedöst. Zwischen 7 und 8 Uhr ist sie dann aber putzmunter. Komischerweise gewöhnt man sich auch an solche Nächte und ist morgens meistens überraschend fit.

Es ist unglaublich, wieviel man jetzt zu Fuß unterwegs ist. Mittlerweile legen wir mehrmals die Woche unzählige Kilometer mit dem Kinderwagen zurück. Emma schläft dann meistens friedlich und man kann viele Dinge erledigen. Sollte sie zwischendrin doch mal Hunger bekommen hat man ja dank des Stillens alles dabei und kann ihr immer eine wohltemperierte Mahlzeit anbieten.

Ansonsten gibt es bei uns nicht viel zu berichten, da sich natürlich alles nur noch um Emma dreht. Aber wir genießen jeden Moment mit unserem Milchmops und können uns auch nicht mehr vorstellen, wie es ohne sie wäre.