Freitag, 23. Dezember 2011

Schonwieder ist ein Jahr vorbei...










... und das bedeutet, dass es wieder Zeit für den jährlichen Weihnachtsgruss ist!

In diesem Sinne wünschen wir Euch frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2o12!

Freitag, 25. November 2011

Laterne, Laterne ....

.... Sonne Mond und Sterne!



Die Kindergartenzeit hatte gerade erst begonnen und schon stand der erste Lampionumzug auf dem Programm. Natürlich musste eine schicke Laterne her und Tine stellte ihr ganzes Bastelkönnen unter Beweis und zauberte für Emma ein Hello Kitty Modell. Sie war auch total begeistert und hielt sie zu Beginn noch stolz selbst fest. Aber bald durfte dann Papa oder Mama die Laterne samt Emma tragen. Ansonsten schien ihr die ganze Angelegenheit etwas suspekt zu sein. Immerhin ist es ja auch nicht üblich nach Anbruch der Dunkelheit noch einmal den Kindergarten zu besuchen und mitten auf der Straße umgeben von einem Pulk von Menschen zu spazieren. Aber im Anschluss ließ sie sich dann zufrieden eine Schmalzstulle und Kinderpunsch schmecken. Sie zeigte uns auch noch freudestrahlend ihre Kita und war gar nicht mehr zum Gehen zu bewegen. Im Großen und Ganzen also ein schöner Abend.

Donnerstag, 10. November 2011

Wirbelwind und Kitakind

Da es schon einige Beschwerden über die ausbleibende Berichterstattung gab, wollen wir dem auch Rechnung tragen und wieder einmal über die neuesten Entwicklungen berichten!

Der restliche Sommer verlief relativ unspektakulär und war geprägt von den täglichen Spielplatzbesuchen und Wochenendausflügen nach Beeskow. Bei Oma und Opa konnte sich Emma wie immer im Garten austoben und genoss es an den wenigen heißen Tagen in diesem Jahr nackig über den Rasen zu flitzen und mit Wasser zu pantschen. Natürlich standen auch noch einige Geburtstage auf dem Programm und die ganze Familie freute sich immer unseren Floh zu sehen. Rico´s Elternzeit näherte sich auch langsam aber sicher dem Ende zu und er besuchte mit Emma die vorerst letzten Stunden beim Kinderschwimmen und Kinderturnen. Im September gab es dann noch eine Mopedtour zum Oldtimertreffen bei Fürstenwalde. Opa, Papa und Mama düsten mit ihren Oldies los, während Emma mit Oma bequem im Auto hinterher kamen. Vor Ort staunte Emma nicht schlecht über die vielen "Brumm Brumm" und "Trecker". Mittags gab es dann Bratwurst und rote Brause und Emma wirbelte munter übers Gelände. Tja und dann gab es natürlich noch die langersehnte Urlaubsreise. Aber davon haben wir ja schon berichtet.


Direkt nach unserem Urlaub startete dann der Ernst des Lebens - die Eingewöhnung in den Kindergarten. Ihr könnt euch jetzt sicher denken, dass das Timing nicht gerade stimmig war und alles eher schwierig verlief. Obwohl die ersten 2-3 Tage noch ganz gut liefen und Emma sehr neugierig und aufgeschlossen war. So viel neues Spielzeug muss ja auch erstmal erkundet werden. Aber dann schien sie zu merken, dass ja ausser ihrer Mama keine andere dabei ist und klammerte immer mehr. Sie schaute ständig, ob Mama denn noch da ist und konnte sicher immer schwieriger aufs Spielen einlassen. Mama durfte nichtmal zur Toilette oder ein Glas Wasser holen, ohne dass dicke Kullertränen liefen. Nach 1 1/2 Wochen kam dann der Tag, an dem Mama tatsächlich ging und sie für ca. zwei Stunden allein in der Kita liess. Das Gebrüll war natürlich riesengross und die Erzieher hatten gut zu tun, sie abzulenken und zu trösten. Als ich dann wieder kam, spielte sie aber schön und zeigte mir dann ganz stolz was sie so gemacht hatte. Stück für Stück blieb sie dann länger in der Kita, auch wenn es schwerfiel, ein schluchzendes Kind abzugeben. Selbst die Erzieher hatten nicht erwartet, dass Emma sich so schwer tut und sie ihr ganzes Können unter Beweis stellen müssen, um sie aufzumuntern. Seit zwei Wochen ist sie ein richtiges Kindergartenkind und geht täglich von 8:00 - 15:30 hin. Morgens weint sie weiterhin bitterlich und klammert sich richtig an einen, aber sie beruhigt sich wohl sehr schnell und dann funktioniert es auch ganz gut. Allerdings bleibt sie ständig in der Nähe der Erzieher und ist am liebsten auf dem Schoss oder Arm, aber irgendwann wird auch das besser werden.
Ansonsten ist sie ein wirklich aufgewecktes und tolles Kind. Sie hat eine unglaubliche Mimik und bringt uns immer wieder zum Schmunzeln und Staunen. Sie kann herrliche Schnuten ziehen, skeptische Blicke werfen und man kann nie ernst bleiben bei ihrem verschmitzten Grinsen. Auch ihre Gestik ist nicht zu verachten und sie setzt gerne ihren ganzen Körper ein, um etwas zu erreichen. Bewegung ist eh ihr Ding und sie kann nie lange still sitzen. Stattdessen hüpft oder tanzt sie durch die ganze Wohnung. Wenn Musik läuft wackelt sie mit dem Po und stampft mit einem Fuß auf den Boden. Klatscht dabei vergnügt in die Hände und dreht sich um die eigene Achse. Sie isst jetzt meistens komplett allein und trinkt wie selbstverständlich aus Tassen und Gläsern. Sie kann Türme bauen, Treppen steigen und auf dem Spielplatz rutschen. Sie beobachtet immer ganz genau was andere machen und prägt sich das ein. Wenn Opa oder Papa am Moped bauen ist sie natürlich dabei und schraubt dann an ihrem Bobbycar weiter. Wenn Mama auf zwei Fingern pfeift muss sie das auch probieren. Wenn man sich weh getan hat, dann pustet sie darauf und macht "ei". Sie gibt gerne Küsschen und schmust auch viel, vor allem mit Mama :-)


Sprachlich hat sie sich extrem gemausert und setzt immer mehr Wörter im Alltag ein. Zum Beispiel: Hallo, Kuckuck, Tschüss, komm, hoch, oben, kucken, Kitty, Buch, Ball, Tür, haben, alle, Müll, Jacke, Mond, dahin. Sie plappert zwar auch noch viel Kauderwelsch, aber sie versucht jetzt ständig Wörter nachzusprechen. Es ist aber unheimlich süß, wenn sie einen todernst anschaut und etwas sagt, was nach einem vollständigen Satz mit Betonung klingt, man aber nichts versteht. Trotzdem kann sie einem ziemlich genau vermitteln was sie gerade möchte. Sie kann sich schon prima durchsetzen und hat ihren eigenen Kopf. Bestimmte Dinge müssen so ablaufen wie sie es sich in den Kopf gesetzt hat, sonst wird dramatisch gebockt. Es kann also schonmal passieren, dass sie Gummistiefel bei herrlichem Sonnenschein trägt, weil sie unbedingt die anziehen will. Oder es muss das T-Shirt mit der Kitty auf dem Bauch sein und das Wasser muss sie natürlich selbst ins Glas giessen. Wenn möglich versuchen wir sie so viel wie möglich in alles einzubinden, weil sie es toll findet, wenn sie den Tisch decken oder die Waschmaschine ausräumen darf. Sie will eben schon ein grosses Mädchen sein und alles allein machen. Überhaupt ist sie schon jetzt ein typisches Mädchen. Sie weiß ganz genau, wenn sie was neues zum Anziehen hat und freut sich, wenn sie schick aussieht. Sie zeigt dann auch ganz stolz darauf und muss erstmal in den Spiegel gucken. Sie ist wirklich das Beste was uns passieren und konnte und der Sonnenschein in der ganzen Familie.




Urlaub kann so schön sein ....




.... wenn alle mitmachen :-)

Ende September wollten wir zum Abschluss der Elternzeit noch einmal einen schönen Familienurlaub verbringen und haben eine Woche Türkei gebucht. Wir wollten es uns noch einmal so richtig gut gehen lassen bevor der harte Alltag beginnt und Emma in die Kita kommt. Wir dachten, dass es für Emma das Paradies auf Erden sein müsste, da sie Wasser und Sand liebt. Unsere einzigste Sorge war der Flug, denn wie soll man einen Zappelphilipp wie Emma 3 Stunden im Zaum halten. Am 24.September war es dann soweit und mit gepackten Koffern machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Emma war gut gelaunt und machte alles prima mit. Im Flieger turnte sie zwar die ganze Zeit auf Mama rum, aber sie beschwerte sich nicht und war eher fröhlich und neugierig. Erst zur Landung fielen ihr dann die Augen zu. Kaum am Kofferband angekommen war sie aber schon wieder munter und sauste in der Flughafenhalle rum. Der Transfer mit dem Bus zum Hotel klappte dann auch prima und obwohl es schon langsam dunkel wurde war sie kaum quengelig.



Aber wie heisst es so schön "Die ersten Pflaumen sind madig". Leider verlief der restliche Urlaub nicht so unkompliziert wie die Anreise. Emma schien sich dort nicht wirklich wohl zu fühlen und konnte selbst dem Strand nicht viel abgewinnen. Sie wollte nicht ins Wasser und mehr als 30 min buddeln im Sand war auch nicht drin. Selbst das größte Gematsche konnte sie nicht wirklich erfreuen und eigentlich war sie ständig am meckern oder klebte wie ein kleines Äffchen an Mama. Etwas gelöster war sie nur, wenn sie durch die Lobby düsen konnte oder sich auf dem Zimmer austoben konnte. Der Spielplatz in der Anlage konnte auch immer nur kurz ablenken und irgendwie war alles nicht so richtig für sie. Essen war die reinste Katastrophe und es war eine echte Herausforderung irgendetwas ausser Eis oder Salzstangen in sie hinein zu bekommen. Die letzte Rettung war dann ein Milchbrei aus der Apotheke. So akzeptierte sie wenigstens etwas zum Frühstück und Abendessen. Schade, dass sie uns nicht sagen konnte, woran es lag, ob es ihr zu warm war oder ob sie vielleicht die Zähne geärgert haben. Ganz ehrlich: wir waren froh, als wir nach 8 Tagen wieder ins Flugzeug steigen konnten. Der Rückflug war dann recht entspannend, da Emma 2 Stunden schlief. Irgendwie war der Urlaub ein kompletter Rückschritt. Denn danach klammerte sie wieder viel mehr, wirkte zeitweise schüchterner und war ein Stück weit weniger offen als vorher. Es dauerte fast zwei Wochen bis wir wieder unser fröhliches kleines Mädchen zurück hatten. Da kann man sich schon jetzt auf die nächsten Ferien freuen ;-)

Mittwoch, 29. Juni 2011

A, B, C, die Katze lief im Schnee ...



Da die monatlichen Updates gerade wieder etwas schleifen, versuchen wir mal die Erlebnisse der letzten 2 Monate zusammen zufassen.

Im Mai hatten wir schon wunderbares Wetter und gleich einen der ersten sonnigen Samstage haben wir gemütlich bei Lasse und seinen Eltern verbracht. Emma und Lasse sind ausgelassen durch den Garten geflitzt und haben sich im Krabbeltunnel und Zelt amüsiert. Die beiden hatten viel Spaß und während Lasse nach dem Grillen gleich ins Bett verschwand, tollte Emma noch bis spätabends umher. Am nächsten Tag stand dann gleich die Jugendweihe von Felix auf dem Programm und zu diesem Anlass waren wir im Prenzlauer Berg russisch essen. Emma fand es dabei vor allem vor dem Restaurant spannend und schaute interessiert den Fußgängern hinterher. Man konnte sie kaum auf ihren Platz halten und Oma und Opa mussten immer wieder mit ihr rausgehen und auf und ab laufen.



Beim Oldtimertreffen eine Woche später in Diensdorf flitzte sie auch von einem Moped zum anderen und war ganz begeistert von den vielen "bobobs" :-) Das sagt sie nämlich immer mal wieder, wenn sie ein Moped sieht oder Mama morgens damit zur Arbeit düst. Sie hat sich auch zu einer richtigen Quasselstrippe entwickelt und plappert immer etwas vor sich hin. Ab und an meinen wir auch mal ein Wort rauszuhören. Allerdings gibt es selten eine Wiederholung. Wahrscheinlich speichert sie erstmal alles und überrascht uns dann bald mit einem enormen Wortschatz :-) Wenn wir allerdings eine Melodie mit lalala singen, dann sagt sie auch lalala. Und bei der Textzeile ...ABC, die Katze lief im Schnee ... versucht sie ABC nachzusprechen.



Seitdem sie laufen kann ist sie nicht mehr zu bremsen und rennt den ganzen Tag von einer Ecke in die andere. Motorisch hat sie sich wirklich toll entwickelt. Sie klettert jetzt ohne Probleme aufs Bett oder die Couch rauf und runter und läuft sogar rückwärts. Auf kleine Hocker oder Türschwellen setzt sie sich hin und erfreut sich daran. Sich lange mit Spielzeug beschäftigen ist nicht so ihr Ding, es ist ja auch viel besser, immer in Bewegung zu bleiben. Da sind so Hinterherziehspielzeuge natürlich genau das richtige und mittlerweile hat sie auch den Dreh raus, wie das mit der Strippe funktioniert. Allerdings haben wir schon gestaunt, dass sie plötzlich einen Steckturm zusammenbauen kann und wie selbstverständlich die kleinen runden Scheiben auf die Stäbe steckt. Dabei haben wir dieses Spielzeug wochenlang nicht mehr in der Hand gehabt. Es ist eh unglaublich, wie viel sie versteht. Ob man sie zum Schnute abputzen auffordert, sich den Löffel in den Mund zu stecken oder einem etwas zu bringen, sie kann es super umsetzen. Sie reagiert auch prima auf Nein und weiß ziemlich genau, wenn sie etwas nicht darf. Natürlich wird sich darüber auch gerne mit großem Trara und Gezicke hinweggesetzt, aber grundsätzlich kennt sie die Bedeutung.



Ende Mai fand dann das erste große Familienfest in Ragow statt und Emma hielt mit den größeren Kindern gut mit, auch die vielen teils neuen Gesichter um sie herum, machten ihr nichts aus. Sie war den ganzen Tag wirklich sehr ausgeglichen und spielte fröhlich mit den anderen. Ihr neues Pucky Wutsch wurde dabei ausgiebig von Louis getestet, der es gar nicht mehr hergeben wollte. Nur unter großen Protest konnte Emma zwischendrin eine Runde drehen. Sie hatte es ja selbst erst an diesem Tag bekommen und wollte natürlich auch mal aufsteigen. Mittlerweile kommt sie schon prima damit klar, kann selbst auf- und absteigen und fährt mit Brumm-Brumm Geräuschen über den Hof. Mit ihrem Bobbycar hat sie sich auch besser angefreundet und so muss in Beeskow immer der ganze Fuhrpark aus der Garage geholt werden.



Über Himmelfahrt haben wir ein schönes langes Wochenende in Beeskow verbracht und wertvolle Familienzeit genossen. Direkt am Feiertag haben wir mit Oma, Opa, Dorit, Frank, Tante Inge und Onkel Günter eine Radtour unternommen und Emma saß ganz stolz in ihrem neuen Fahrradsitz. In der ersten Etappe haben wir es bis zum Tiefen See geschafft, wo Emma dann auf einer Decke ihr Vormittagsschläfchen gehalten hat. Danach ging es weiter nach Ranzig, wo wir große Mittagspause eingelegt haben und es uns am Wasser gemütlich gemacht haben. Emma war kaum davon abzuhalten in die Spree zu hüpfen und war dann ganz glücklich, als Oma sich erbarmt hat und sie kurz ihre Füße reinstellen durfte. Ihr Popo landete natürlich auch im Wasser, aber wir hatten ja gottseidank Wechselwäsche dabei. Als sie dann wieder raus sollte war das Theater natürlich umso größer :-) Aber es war wirklich ein schöner entspannter Tag, den wir dann bei Dorit und Frank ausklingen ließen. Es wurde natürlich gegrillt und Emma hat sich eine Bratwurst schmecken lassen. Als sie dann irgendwann müde wurde, haben sich Oma und Opa sie geschnappt und das erste Mal allein zu Bett gebracht. Es hat wunderbar geklappt und wir konnten noch einen kinderfreien Abend genießen. Zwei Tage später haben wir das gleich noch einmal ausgenutzt und sind zum Stadtfest gegangen, während Oma und Opa wieder das Zubettbringen übernommen haben. Auch das ging ohne Probleme, aber nach Mama und Papa sind Oma und Opa eh die besten und deshalb hatten wir da auch keine großen Sorgen. Obwohl der Papa am liebsten angerufen und nachgefragt hätte, wie es so läuft.



Mitte Juni haben wir uns dann noch einmal einen freien Abend gegönnt und sind aufs Zita-Rock-Festival, während Oma und Opa in Berlin auf Emma aufgepasst haben. Allerdings war das wohl eine ganze andere Situation für unsere Motte und sie wollte nicht so recht schlafen und hat uns immer wieder gesucht. Zum Glück hat sie aber kaum geweint und ließ sich gut von den beiden ablenken. Wahrscheinlich verbindet sie mit ihrem Zuhause eben Mama und Papa und wenn die nicht da sind, dann ist irgendetwas faul :-) Irgendwann ist sie dann aber doch neben den beiden auf der Couch eingepennt und als wir zurückkamen schlief sie friedlich. Aber aktuell plagen sie auch die Zähne wieder etwas, denn es sind 4 Backenzähne im Anmarsch und das macht das Schlafen auch nicht unbedingt leichter. Ansonsten sind jetzt 8 Zähne vollends durch und das Abbeißen und Kauen klappt immer besser. Am nächsten Tag kamen dann Sophie und Amy mit ihren Eltern zu Besuch. Leider konnten wir nicht auf den Spielplatz gehen, da es immer wieder in Strömen geregnet hat. Also wuselten alle in der Wohnung rum und Emma musste ganz schön was aushalten, da Sophie mit ihren knapp 2 Jahren beim Spielen schon etwas wilder ist :-) Aber es war ein sehr schöner Nachmittag und die Kinder hatten ihren Spaß, während wir Erwachsenen etwas plaudern konnten.

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Ansonsten haben wir in den letzten 2 Monaten das gute Wetter genutzt und waren viel draußen. Vor allem in Beeskow haben wir die Zeit im Garten genossen und Emma hat wenn möglich im Planschbecken gespielt. Wasser ist eh ihre Welt und jede kleine Pfütze ist ihre. In Berlin waren wir am Nachmittag meistens auf dem Spielplatz. Da gibt es immer etwa zu entdecken und Emma hat viele Kinder um sich. Ganz in der Nähe ist auch ein toller Wasserspielplatz mit einer Pumpe, da läßt es sich herrlich matschen. Man glaubt gar nicht, wie schwer es ist, Matsch wieder aus der Kleidung zu bekommen :-) Aber hauptsache die Kleinen haben ihren Spaß.

Sonntag, 8. Mai 2011

Auf eigenen Beinen durch die Welt


Nachdem wir schon von verschiedenen Seiten ermahnt wurden, dass eine neuer Eintrag ganz schön auf sich warten läßt, werden wir nun endlich mal tätig. Die letzten 2 Monate sind unheimlich schnell vergangen und es ist auch einiges passiert.

Gleich Anfang März stand die U6 auf dem Programm und die Ärztin war super zufrieden mit Emma. Von ihrem Frühstart ist nichts mehr zu merken, sie ist absolut zeitgerecht entwickelt. Mit 70,5 cm und 8200 gr lag auch alles im grünen Bereich. Im Impfplan ging es auch gleich weiter, aber das hat Emma wie bisher gut weggesteckt. Ein Kontrolltermin beim Augenarzt lag ebenfalls an, aber auch da gab es keine Beanstandungen. Inzwischen hat sie 6 Zähne (4 oben, 2 unten) und kann Kekse schon ganz gut knabbern.

Noch vor dem offiziellen Frühlingsanfang hat Emma die Spielplatzsaison eröffnet und erste Erfahrungen im Sandkasten gesammelt. Dabei mussten natürlich auch alle Komponenten geschmackstechnisch bewertet werden. Nach erster Skepsis, wuselt sie jetzt gekonnt durch den Sand und spielt fröhlich mit ihrem Buddelzeug. Überhaupt genießt sie es, draussen zu sein. Sie ist dann viel ausgeglichener und kann sich auch mal allein beschäftigen.


Etwas Karibikfeeling konnten wir auch geniessen, denn wir waren mit Oma und Opa im Tropical Islands . Emma hatte sichtlich Spass am Sand und Meer und die Wärme tat ihr auch gut. Es war ein wunderschöner Tag und man fühlte sich fast ein bisschen wie im Urlaub.


Am 01. April ist der Laufknoten bei ihr geplatzt und sie wackelt nun fleißig durch die Gegend. Die ersten Schritte waren schon noch recht stolperig, aber Übung macht den Meister und nun kann sie schon recht flott sein. Natürlich mussten dann auch die ersten Schuhe her und es ist echt süß, wie sie auf ihren kleinen Beinchen die Welt erkundet. Nach 13 Monaten sind wir dann auch auf den Sportwagen umgestiegen. Erst schien es ihr nicht so geheuer zu sein, aber sie hat sich dann doch schnell mit der besseren Aussicht angefreundet. Die Babyschale musste auch dem größeren Autositz weichen und so wurde endgültig die Kleinkindzeit eingeläutet.


Leider fing dann auch wieder der Ernst des Lebens für die Mama an und es war für alle eine ziemliche Umstellung. Aber der Papa meistert den Alltag mit unserer Motte gut und Emma hat es auch fast ohne Probleme akzeptiert. Die gemeinsame Elternzeit hat sich da sicher ausgezahlt. Nachmittags ist dann zwar Mama mehr angesagt, aber es klappt alles ganz prima. Naja, bis auf die Nächte. Die sind immer noch sehr durchwachsen, aber man kann das Kind ja nicht zum Durchschlafen zwingen.

Über die Osterfeiertage waren wir dann bei Oma und Opa und waren froh, den ganzen Tag draussen verbringen zu können. Emma war super drauf und hat alle um den kleinen Finger gewickelt. Sie hat natürlich auch wieder viele schöne Geschenke abgestaubt. Der Trubel um sie herum war dann wohl auch Ansporn, zu zeigen was sie kann und so konnte sie plötzlich allein aufstehen. Also hochziehen und so stehen geht ja schon lange, aber so auf ganz freier Bahn hat sie es nicht geschafft. Der Applaus hat ihr jedenfalls gefallen und sie hat bis über beide Ohren gegrinst.


Überhaupt ist sie meistens ein kleiner Sonnenschein und bringt uns viel zum Lachen. Sie kann herrliche Grimassen schneiden und sieht manchmal wie ein kleiner Kobold aus. Beim Essen will sie uns jetzt immer füttern und teilt auch alles gerne. Sie selbst versucht auch immer öfter, den Löffel selbst in den Mund zu stecken. Banane, Würstchen oder Brot geht schon super allein. Es ist eh erstaunlich, wieviel so ein kleiner Mensch schon versteht. Sie weiß ganz genau was man von ihr will und kann auch schon deutlich zeigen, was sie will oder nicht. Kopfschütteln und Nicken klappt schon gut und meistens stimmt es auch, was sie uns gerade damit sagen will. Sie plappert unheimlich viel, auch wenn noch nicht so wirkliche Worte herauskommen. Mama und Papa funktioniert schon gut, aber ansonsten ist es eher Babysprache was aus ihrem Mund kommt. Ihren kleinen Dickkopf entwickelt sie auch gerade und scheint schon einige Grenzen auszutesten. Weinen auf Kommando ohne Tränchen geht schon fantastisch :-) Aber das gehört eben dazu und da müssen wir wohl alle durch.