Sonntag, 27. Februar 2011

Küsschen und Winke Winke....!




Jetzt können wir tatsächlich schon aus dem letzten Monat des ersten Lebensjahrs berichten. Die Zeit ist wahnsinnig schnell vergangen und gerade in den letzten Wochen hat Emma so viel Neues gelernt. Selbst die Physiotherapeutin hat nur noch zweiwöchentliche Termine angesetzt, da es einfach nichts mehr zu therapieren gibt. Sie lässt sich jetzt nicht mehr unkontrolliert auf den Po plumpsen, wenn sie steht, sondern geht in die Knie oder stützt sich ab, um auf den Boden zu kommen. Sie kann sich schon wunderbar an nur einer Hand halten oder braucht sich nur ganz leicht an etwas lehnen, um Halt zu haben. Ihren Lauflernwagen schiebt sie auch sicher durch die Gegend und an den Händen kann es ihr manchmal gar nicht schnell genug gehen, um einen Fuß vor den anderen zu setzen. Krabbeln ist nur noch angesagt, wenn es gar nicht anders geht und nichts in Reichweite ist, an dem sie sich zum Laufen stützen könnte. Wir sind gespannt, wann sie ihre ersten freien Schritte ausprobiert. Mittlerweile versucht sie auch auf alles Mögliche raufzuklettern, beliebt sind dabei Bett oder Sofa. Sie braucht zwar noch etwas Hilfestellung, weil die Beine manchmal etwas zu kurz sind, um richtig Halt zu finden, aber ansonsten ist sie fix oben. Sie hat sogar den Dreh raus, dass sie sich rückwärts bewegen muss, wenn sie wieder runter will. Sieht echt süß aus, wenn sie bis zur Kante krabbelt und sich dann so dreht, dass sie die Beine als erstes runterlassen kann.

Anfang Februar ist dann endlich der 1. Zahn durchgebrochen. Allerdings nicht wie erwartet im Unterkiefer, sondern der linke obere Schneidezahn hat sich zuerst durchgesetzt. Zwei Wochen später folgte dann der Zahn rechts daneben. Die zwei Kuchenzähnchen lassen sie noch spitzbübischer aussehen. Eigentlich hat sie es ganz gut weggesteckt, aber teilweise mutierte sie wieder zu Mamas kleinem Klammeräffchen. Allerdings musste ihr kleiner Körper gleichzeitig auch den zweiten Infekt verarbeiten. Trotz der Erkältung war sie ganz gut drauf, aber Husten und Schnupfen haben sie schon ein wenig geärgert. Da ist es schon in Ordnung, wenn man viel Nähe sucht.

Ihre Kommunikation mit der Umwelt nimmt immer mehr Formen an. Wenn sie etwas haben will, wird einfach darauf gezeigt und auch so versteht man immer besser was sie gerade möchte. Bei Verabschiedungen wird jetzt fleißig gewinkt und Handküsschen werden verteilt. Man braucht nur Tschüss zu sagen und schon bewegen sich Emmas kleinen Händchen entsprechend. Wenn man vom Zähneputzen spricht, nimmt sie ihre Finger sofort in den Mund und macht putzende Bewegungen. Bittet man sie um etwas, was sie gerade in der Hand hält, dann reicht sie es einem mit einem Lächeln und amüsiert sich, wenn man Danke sagt. Das Klatschen hat sie jetzt auch für sich entdeckt und sie kann sich dabei herrlich freuen. Überhaupt ist sie ein sehr fröhliches kleines Mädchen und grinst fast den ganzen Tag. Vor allem bei Oma und Opa wird das ganze Repertoire an Albernheiten aufgefahren und wir können uns oft nur amüsieren. Sie ist ein richtiger kleiner Kasper und bringt uns soviel Freude.