Sonntag, 8. Mai 2011

Auf eigenen Beinen durch die Welt


Nachdem wir schon von verschiedenen Seiten ermahnt wurden, dass eine neuer Eintrag ganz schön auf sich warten läßt, werden wir nun endlich mal tätig. Die letzten 2 Monate sind unheimlich schnell vergangen und es ist auch einiges passiert.

Gleich Anfang März stand die U6 auf dem Programm und die Ärztin war super zufrieden mit Emma. Von ihrem Frühstart ist nichts mehr zu merken, sie ist absolut zeitgerecht entwickelt. Mit 70,5 cm und 8200 gr lag auch alles im grünen Bereich. Im Impfplan ging es auch gleich weiter, aber das hat Emma wie bisher gut weggesteckt. Ein Kontrolltermin beim Augenarzt lag ebenfalls an, aber auch da gab es keine Beanstandungen. Inzwischen hat sie 6 Zähne (4 oben, 2 unten) und kann Kekse schon ganz gut knabbern.

Noch vor dem offiziellen Frühlingsanfang hat Emma die Spielplatzsaison eröffnet und erste Erfahrungen im Sandkasten gesammelt. Dabei mussten natürlich auch alle Komponenten geschmackstechnisch bewertet werden. Nach erster Skepsis, wuselt sie jetzt gekonnt durch den Sand und spielt fröhlich mit ihrem Buddelzeug. Überhaupt genießt sie es, draussen zu sein. Sie ist dann viel ausgeglichener und kann sich auch mal allein beschäftigen.


Etwas Karibikfeeling konnten wir auch geniessen, denn wir waren mit Oma und Opa im Tropical Islands . Emma hatte sichtlich Spass am Sand und Meer und die Wärme tat ihr auch gut. Es war ein wunderschöner Tag und man fühlte sich fast ein bisschen wie im Urlaub.


Am 01. April ist der Laufknoten bei ihr geplatzt und sie wackelt nun fleißig durch die Gegend. Die ersten Schritte waren schon noch recht stolperig, aber Übung macht den Meister und nun kann sie schon recht flott sein. Natürlich mussten dann auch die ersten Schuhe her und es ist echt süß, wie sie auf ihren kleinen Beinchen die Welt erkundet. Nach 13 Monaten sind wir dann auch auf den Sportwagen umgestiegen. Erst schien es ihr nicht so geheuer zu sein, aber sie hat sich dann doch schnell mit der besseren Aussicht angefreundet. Die Babyschale musste auch dem größeren Autositz weichen und so wurde endgültig die Kleinkindzeit eingeläutet.


Leider fing dann auch wieder der Ernst des Lebens für die Mama an und es war für alle eine ziemliche Umstellung. Aber der Papa meistert den Alltag mit unserer Motte gut und Emma hat es auch fast ohne Probleme akzeptiert. Die gemeinsame Elternzeit hat sich da sicher ausgezahlt. Nachmittags ist dann zwar Mama mehr angesagt, aber es klappt alles ganz prima. Naja, bis auf die Nächte. Die sind immer noch sehr durchwachsen, aber man kann das Kind ja nicht zum Durchschlafen zwingen.

Über die Osterfeiertage waren wir dann bei Oma und Opa und waren froh, den ganzen Tag draussen verbringen zu können. Emma war super drauf und hat alle um den kleinen Finger gewickelt. Sie hat natürlich auch wieder viele schöne Geschenke abgestaubt. Der Trubel um sie herum war dann wohl auch Ansporn, zu zeigen was sie kann und so konnte sie plötzlich allein aufstehen. Also hochziehen und so stehen geht ja schon lange, aber so auf ganz freier Bahn hat sie es nicht geschafft. Der Applaus hat ihr jedenfalls gefallen und sie hat bis über beide Ohren gegrinst.


Überhaupt ist sie meistens ein kleiner Sonnenschein und bringt uns viel zum Lachen. Sie kann herrliche Grimassen schneiden und sieht manchmal wie ein kleiner Kobold aus. Beim Essen will sie uns jetzt immer füttern und teilt auch alles gerne. Sie selbst versucht auch immer öfter, den Löffel selbst in den Mund zu stecken. Banane, Würstchen oder Brot geht schon super allein. Es ist eh erstaunlich, wieviel so ein kleiner Mensch schon versteht. Sie weiß ganz genau was man von ihr will und kann auch schon deutlich zeigen, was sie will oder nicht. Kopfschütteln und Nicken klappt schon gut und meistens stimmt es auch, was sie uns gerade damit sagen will. Sie plappert unheimlich viel, auch wenn noch nicht so wirkliche Worte herauskommen. Mama und Papa funktioniert schon gut, aber ansonsten ist es eher Babysprache was aus ihrem Mund kommt. Ihren kleinen Dickkopf entwickelt sie auch gerade und scheint schon einige Grenzen auszutesten. Weinen auf Kommando ohne Tränchen geht schon fantastisch :-) Aber das gehört eben dazu und da müssen wir wohl alle durch.