Mittwoch, 29. Juni 2011

A, B, C, die Katze lief im Schnee ...



Da die monatlichen Updates gerade wieder etwas schleifen, versuchen wir mal die Erlebnisse der letzten 2 Monate zusammen zufassen.

Im Mai hatten wir schon wunderbares Wetter und gleich einen der ersten sonnigen Samstage haben wir gemütlich bei Lasse und seinen Eltern verbracht. Emma und Lasse sind ausgelassen durch den Garten geflitzt und haben sich im Krabbeltunnel und Zelt amüsiert. Die beiden hatten viel Spaß und während Lasse nach dem Grillen gleich ins Bett verschwand, tollte Emma noch bis spätabends umher. Am nächsten Tag stand dann gleich die Jugendweihe von Felix auf dem Programm und zu diesem Anlass waren wir im Prenzlauer Berg russisch essen. Emma fand es dabei vor allem vor dem Restaurant spannend und schaute interessiert den Fußgängern hinterher. Man konnte sie kaum auf ihren Platz halten und Oma und Opa mussten immer wieder mit ihr rausgehen und auf und ab laufen.



Beim Oldtimertreffen eine Woche später in Diensdorf flitzte sie auch von einem Moped zum anderen und war ganz begeistert von den vielen "bobobs" :-) Das sagt sie nämlich immer mal wieder, wenn sie ein Moped sieht oder Mama morgens damit zur Arbeit düst. Sie hat sich auch zu einer richtigen Quasselstrippe entwickelt und plappert immer etwas vor sich hin. Ab und an meinen wir auch mal ein Wort rauszuhören. Allerdings gibt es selten eine Wiederholung. Wahrscheinlich speichert sie erstmal alles und überrascht uns dann bald mit einem enormen Wortschatz :-) Wenn wir allerdings eine Melodie mit lalala singen, dann sagt sie auch lalala. Und bei der Textzeile ...ABC, die Katze lief im Schnee ... versucht sie ABC nachzusprechen.



Seitdem sie laufen kann ist sie nicht mehr zu bremsen und rennt den ganzen Tag von einer Ecke in die andere. Motorisch hat sie sich wirklich toll entwickelt. Sie klettert jetzt ohne Probleme aufs Bett oder die Couch rauf und runter und läuft sogar rückwärts. Auf kleine Hocker oder Türschwellen setzt sie sich hin und erfreut sich daran. Sich lange mit Spielzeug beschäftigen ist nicht so ihr Ding, es ist ja auch viel besser, immer in Bewegung zu bleiben. Da sind so Hinterherziehspielzeuge natürlich genau das richtige und mittlerweile hat sie auch den Dreh raus, wie das mit der Strippe funktioniert. Allerdings haben wir schon gestaunt, dass sie plötzlich einen Steckturm zusammenbauen kann und wie selbstverständlich die kleinen runden Scheiben auf die Stäbe steckt. Dabei haben wir dieses Spielzeug wochenlang nicht mehr in der Hand gehabt. Es ist eh unglaublich, wie viel sie versteht. Ob man sie zum Schnute abputzen auffordert, sich den Löffel in den Mund zu stecken oder einem etwas zu bringen, sie kann es super umsetzen. Sie reagiert auch prima auf Nein und weiß ziemlich genau, wenn sie etwas nicht darf. Natürlich wird sich darüber auch gerne mit großem Trara und Gezicke hinweggesetzt, aber grundsätzlich kennt sie die Bedeutung.



Ende Mai fand dann das erste große Familienfest in Ragow statt und Emma hielt mit den größeren Kindern gut mit, auch die vielen teils neuen Gesichter um sie herum, machten ihr nichts aus. Sie war den ganzen Tag wirklich sehr ausgeglichen und spielte fröhlich mit den anderen. Ihr neues Pucky Wutsch wurde dabei ausgiebig von Louis getestet, der es gar nicht mehr hergeben wollte. Nur unter großen Protest konnte Emma zwischendrin eine Runde drehen. Sie hatte es ja selbst erst an diesem Tag bekommen und wollte natürlich auch mal aufsteigen. Mittlerweile kommt sie schon prima damit klar, kann selbst auf- und absteigen und fährt mit Brumm-Brumm Geräuschen über den Hof. Mit ihrem Bobbycar hat sie sich auch besser angefreundet und so muss in Beeskow immer der ganze Fuhrpark aus der Garage geholt werden.



Über Himmelfahrt haben wir ein schönes langes Wochenende in Beeskow verbracht und wertvolle Familienzeit genossen. Direkt am Feiertag haben wir mit Oma, Opa, Dorit, Frank, Tante Inge und Onkel Günter eine Radtour unternommen und Emma saß ganz stolz in ihrem neuen Fahrradsitz. In der ersten Etappe haben wir es bis zum Tiefen See geschafft, wo Emma dann auf einer Decke ihr Vormittagsschläfchen gehalten hat. Danach ging es weiter nach Ranzig, wo wir große Mittagspause eingelegt haben und es uns am Wasser gemütlich gemacht haben. Emma war kaum davon abzuhalten in die Spree zu hüpfen und war dann ganz glücklich, als Oma sich erbarmt hat und sie kurz ihre Füße reinstellen durfte. Ihr Popo landete natürlich auch im Wasser, aber wir hatten ja gottseidank Wechselwäsche dabei. Als sie dann wieder raus sollte war das Theater natürlich umso größer :-) Aber es war wirklich ein schöner entspannter Tag, den wir dann bei Dorit und Frank ausklingen ließen. Es wurde natürlich gegrillt und Emma hat sich eine Bratwurst schmecken lassen. Als sie dann irgendwann müde wurde, haben sich Oma und Opa sie geschnappt und das erste Mal allein zu Bett gebracht. Es hat wunderbar geklappt und wir konnten noch einen kinderfreien Abend genießen. Zwei Tage später haben wir das gleich noch einmal ausgenutzt und sind zum Stadtfest gegangen, während Oma und Opa wieder das Zubettbringen übernommen haben. Auch das ging ohne Probleme, aber nach Mama und Papa sind Oma und Opa eh die besten und deshalb hatten wir da auch keine großen Sorgen. Obwohl der Papa am liebsten angerufen und nachgefragt hätte, wie es so läuft.



Mitte Juni haben wir uns dann noch einmal einen freien Abend gegönnt und sind aufs Zita-Rock-Festival, während Oma und Opa in Berlin auf Emma aufgepasst haben. Allerdings war das wohl eine ganze andere Situation für unsere Motte und sie wollte nicht so recht schlafen und hat uns immer wieder gesucht. Zum Glück hat sie aber kaum geweint und ließ sich gut von den beiden ablenken. Wahrscheinlich verbindet sie mit ihrem Zuhause eben Mama und Papa und wenn die nicht da sind, dann ist irgendetwas faul :-) Irgendwann ist sie dann aber doch neben den beiden auf der Couch eingepennt und als wir zurückkamen schlief sie friedlich. Aber aktuell plagen sie auch die Zähne wieder etwas, denn es sind 4 Backenzähne im Anmarsch und das macht das Schlafen auch nicht unbedingt leichter. Ansonsten sind jetzt 8 Zähne vollends durch und das Abbeißen und Kauen klappt immer besser. Am nächsten Tag kamen dann Sophie und Amy mit ihren Eltern zu Besuch. Leider konnten wir nicht auf den Spielplatz gehen, da es immer wieder in Strömen geregnet hat. Also wuselten alle in der Wohnung rum und Emma musste ganz schön was aushalten, da Sophie mit ihren knapp 2 Jahren beim Spielen schon etwas wilder ist :-) Aber es war ein sehr schöner Nachmittag und die Kinder hatten ihren Spaß, während wir Erwachsenen etwas plaudern konnten.

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Ansonsten haben wir in den letzten 2 Monaten das gute Wetter genutzt und waren viel draußen. Vor allem in Beeskow haben wir die Zeit im Garten genossen und Emma hat wenn möglich im Planschbecken gespielt. Wasser ist eh ihre Welt und jede kleine Pfütze ist ihre. In Berlin waren wir am Nachmittag meistens auf dem Spielplatz. Da gibt es immer etwa zu entdecken und Emma hat viele Kinder um sich. Ganz in der Nähe ist auch ein toller Wasserspielplatz mit einer Pumpe, da läßt es sich herrlich matschen. Man glaubt gar nicht, wie schwer es ist, Matsch wieder aus der Kleidung zu bekommen :-) Aber hauptsache die Kleinen haben ihren Spaß.