Samstag, 22. Dezember 2012

Frohe Weihnachten


Wir wünschen Euch allen ein gemütliches und schönes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben. Lasst den stressigen Alltag zurück und genießt die freien Tage, das Festessen, die Geschenke und das Zusammensein mit Freunden und Familie. Alles Liebe wünschen, Emma, Tine und Rico.

Singen, tanzen, tralala

Bevor das Jahr sich gänzlich dem Ende neigt, wird es noch einmal Zeit für ein kleines Update. Emma ist munter wie eh und je und macht uns viel Freude. Sie kann zwar auch eine ganz schöne Zicke sein, aber meistens renken sich kleine Dramen mit etwas Ablenkung oder einem Kompromiss schnell wieder ein. Aber Grenzen testen und den eigenen Kopf durchsetzen gehören einfach zur Entwicklung dazu, auch wenn es für uns Eltern manchmal sehr anstrengend ist.

Seit ein paar Wochen gehen wir dienstags immer in den Musikgarten und Emma hat großen Spass beim Ausprobieren der Instrumente und den Sing- und Tanzspielen. Sie macht alles mit viel Freude mit und probiert auch nach dem Kurs zuhause Liedtexte oder Bewegungsspiele aus. Auch aus dem Kindergarten bringt sie immer öfter kleine Verse oder Lieder mit und überrascht uns dann mit Gesangs- und Tanzeinlagen.



Motorisch kann ihr auch keiner etwas vormachen, sie hüpft wie ein Frosch, springt von kleinen Stufen, steht wie ein (Fla)mingo auf einem Bein, fängt immer öfter einen Ball, schneidet schon sehr sauber Papier aus und malt Käfer und Sonnen. Sie liebt noch immer Rollenspiele und Mama und Papa müssen dann als Baby herhalten oder mit ihr einkaufen spielen. Dabei werden alltägliche Situationen nachgespielt und es ist manchmal echt witzig, wie genau sie uns imitiert.

Schlaftechnisch haben wir wieder ein paar Rückschritte gemacht, sie schläft leider nicht so wirklich lange in ihrem Bett, sondern kommt oft zwischen 0:00 und 2:00 Uhr zu uns ins Bett. Ruhige Nächte bis 4:00 oder 5:00 Uhr sind leider eine Seltenheit geworden. Allerdings haben wir mittlerweile die Gitterstäbe an ihrem Bettchen entfernt und sie kommt nun allein zu uns ins Schlafzimmer gewandert. Dabei wird dann Kissen, Kuscheltier und ihr Wasserbecher gleich mitgebracht.



Die Adventszeit war wieder viel zu schnell rum, aber es gab auch viel Programm. Täglich den Adventskalender lüften, den Weihnachtsmarkt besuchen, Stiefel putzen für den Nikolaus, Nikolausparty bei Mama im Büro, Kita-Weihnachtsfeier, Kita-Elternweihnachtsfeier mit einstudiertem Programm und natürlich das Plätzchenbacken. Jetzt steht Heiligabend fast vor der Tür und Emma ist schon sehr aufgeregt. Sie wünscht sich sehnlichst einen Fotoapparat und will dafür ihre Nucki abgeben. Wir sind gespannt und werden hier auf jeden Fall berichten.

Samstag, 10. November 2012

Urlaub kann so schön sein ... Part 2

Obwohl unsere letzte Türkeireise ja nicht gerade nach Wiederholung schrie, buchten wir für Ende September trotzdem mutig eine Woche Sonne. Die Strandtage an der Ostsee ließen vermuten, dass es dieses Mal besser werden würde und so machten wir uns gutgelaunt am 22.09.12 in den frühen Morgenstunden auf in den wohlverdienten Urlaub. Unser Plan, Emma schlafend ins Auto zu packen, ging natürlich nicht auf und so ging es munter plappernd Richtung Flughafen. Trotz des unterbrochenen Schlafes und der ganzen Aufregung war Emma wirklich bestens drauf und schlief erst beim Start des Flugzeuges wieder ein. Der Flug selbst verlief ruhig und Emma war das liebste Kind. Nach der Landung hatten wir wirklich ruckzuck unsere Koffer und dank des gebuchten Privattransfers waren wir innerhalb einer Stunde am Hotel. Dort konnten wir zum Glück auch gleich die Zimmer beziehen, um dann direkt eine Runde durch die Anlage zu drehen.
 Im Großen und Ganzen haben wir wirklich schöne Tage verlebt. Wir hatten fantastisches Wetter um 30° mit strahlend blauem Himmel, ein herrlich warmes Meer, ein komfortables großes Zimmer, leckere Mahlzeiten, immer eine freie Liege am Strand und ein fast zufriedenes Kind. Im Gegensatz zum letzten Jahr konnte man fast von Entspannung reden. Sie hat eigentlich alles prima mitgemacht, nur wenn sie müde war oder ihr langweilig wurde, hieß es schnell … ich will nachhause … Dazu kam, dass sie den Opa sehr vermisst hat und beinahe täglich davon sprach, dass er sie und Oma abholen kommt. Wenn man sich aber immer wieder etwas Neues einfallen ließ, um sie bei Laune zu halten, dann kam auch sie in Urlaubsstimmung. Beim Buddeln fühlte sie sich auf jeden Fall pudelwohl und marschierte auch immer wieder selbst zum Meer, um mit Eimer und Gießkanne Wasser zu holen. 
Schön war, als wir Nele und ihre Familie kennengelernt haben und die beiden so jemand zum Spielen hatten. Natürlich mussten wir bei den Zankereien oft eingreifen, aber es gab auch Momente, da waren sie sich einig und ein Herz und eine Seele. Das Meer war ihr erst nicht so geheuer, aber war sie erst einmal drin, gab es kein Halten mehr und es wurde richtig getobt. Dank der Schwimmflügel konnte sie sich wunderbar selbst über Wasser halten und gab auch immer wieder kund, dass sie das schon ganz alleine kann. Ohne Salz und Pfeffer … Das gab sie zum Besten, als wir sagten, dass sie das Wasser wegen dem Salz nicht trinken kann. 



Hoch im Kurs stand auch der kleine Spielplatz, der wirklich schön umringt von viel Grün und Blumen angelegt war. Blöd war nur, dass dieser nur in der Zeit von 17-19 Uhr zur Verfügung stand. Aber da wir eh meistens bis 16 Uhr am Strand verweilten und danach unweigerlich am Eisstand vorbeikamen, ließ sich die Zeit mit einigen Eiskugeln gut überbrücken. 

 
Zum Abendessen wurde es dann immer etwas schwierig, da dann langsam die Müdigkeit einsetzte und geduldig am Tisch sitzen war dann nicht wirklich angesagt. Deshalb durfte sie dabei auf dem IPhone ein paar Kinder-Apps spielen und wir versorgten sie mit dem Essen. Von außen betrachtet sah das sicher ein bisschen befremdlich aus und ich hätte mich kinderlos über eine solche Beschäftigungstherapie sicher auch aufgeregt. Aber vor 19 Uhr gab es leider nichts zu essen und wir haben uns auch wirklich immer beeilt, die Maus dann schnell ins Bett zu bringen. Spätestens 20 Uhr schlief sie dann auch und da wir ja 3 Erwachsene waren, konnte einer auf das schlafende Kind aufpassen, während die anderen zwei ein bisschen bummeln konnten.

Obwohl so ein Klimawechsel immer schön ist, waren wir dann auch froh als es nach einer Woche wieder nachhause ging. Mit Kind gestaltet sich das Reisen eben doch komplett anders und da hat der normale Rhythmus zuhause auch durchaus seine Vorteile. Die Rückreise gestaltete sich genauso unkompliziert wie die Anreise. Emma verschlief den halben Flug und war trotz der späten Ankunft in Berlin absolut pflegeleicht. Jetzt können wir auf ein paar tolle Tage zurückblicken und uns schon in Vorfreude auf die Reisen im neuen Jahr üben.

Mittwoch, 19. September 2012

Sommer, Sonne, Urlaubsspaß


Der letzte Post liegt nun schon ein halbes Jahr zurück und es wird echt Zeit für ein Update. Obwohl so wahnsinnig viel nicht passiert ist. Bei uns ist alles prima, Emma geht es gut und der Alltag läuft. Die bahnbrechendste Entwicklung liegt wohl darin, dass Emma keine Windeln mehr braucht. Anfang Juni hatten wir einen Toilettentreppensitz für sie gekauft, so dass sie allein rauf und runter kommt. Nach der Kita und am Wochenende haben wir die Windel dann immer weggelassen und es klappte von Anfang ziemlich gut. Nach etwa 4 Wochen wollte sie dann morgens auch keine mehr für die Kita haben, also haben wir sie so geschickt. Die Kita zog zum Glück gut mit und so war das Thema so nach und nach durch. Seit 3 Wochen schläft sie nun auch nachts komplett ohne und wir haben schon die letzten Windelvorräte verkauft. Wir sind echt froh, dass alles so unkompliziert von statten ging und sie selbst ist auch ganz stolz, dass sie schon ein großes Mädchen ist.

Im Mai hatte die Kita eine Woche zu und wir haben Urlaub gemacht. Gleich am ersten Urlaubstag stand eine Untersuchung in der Kinderdermatologie der Charité an. Unser Hautarzt hatte uns vorsorglich überwiesen, da er zu ihrem Muttermal eine zweite Meinung wollte. Gottseidank ist alles soweit unauffällig und Emma hat die Untersuchungen auch geduldig über sich ergehen lassen.
Zu Pfingsten war sie das erste Mal für zwei Nächte bei Oma und Opa. Es war schon ein komisches Gefühl, aber es hat prima geklappt und uns hat es auch sehr gut getan, mal die Verantwortung komplett abzugeben. Aber sie fühlt sich dort sehr wohl und es ist ja fast ihr zweites Zuhause. Wir sind ja mindestens 2x im Monat von Freitag bis Sonntag dort. Der Garten ist ihr kleines Spielparadies und sie kann auf dem Trampolin toben, im Sandkasten buddeln, schaukeln oder Blumen gießen. Und Oma und Opa haben die Zeit ganz allein mit dem Enkelchen auch genossen, zumal sie wirklich total artig und lieb war.



Anfang Juni hat sie bei Oma und Opa im Garten das Laufradfahren für sich entdeckt und ist nun richtig flott unterwegs. Sie nutzt den Schwung auch immer aus und nimmt ihre Füße so hoch es geht. Rico meinte dann mal zu ihr ... Du kannst das aber schon toll ... Darauf hat Emma geantwortet .... Geht schon prima, oder? :-) Sprachlich hat sie sich unheimlich entwickelt und überrascht uns immer wieder mit neuen lustigen Kombinationen. Mittlerweile spricht sie meistens in richtigen Sätzen und wir finden, sie macht das echt gut. Wir verstehen sie prima und sie kann deutlich machen, wie es ihr geht, was sie will usw. Ansonsten hat sie sich großartig entwickelt und ist teilweise schon richtig selbständig. Sie kann sich (wenn sie will) komplett allein an- und ausziehen, ein Brot selbst mit dem Messer schmieren, Treppen wie Große steigen, hüpfen wie ein Gummiball, fast ohne Kleckern essen, eine Sonne malen und viele Dinge mehr. Sie hilft überall wo sie kann mit und möchte am liebsten alles allein erledigen. Sie probiert alles aus bringt uns jeden Tag zum Lachen.
Sie ist immer noch unser kleiner Wirbelwind und kann kaum stillsitzen. Nur beim Basteln, Malen oder Kneten kommt sie etwas zur Ruhe. So langsam kommt auch das Interesse für Lego. Allerdings muss man dann schon gemeinsam mit ihr spielen. Aber sie braucht eh immer jemand um sich rum. Am liebsten mögen wir ihre große Fantasie. Sie spielt unheimlich viel frei oder versetzt sich in irgendwelche Rollen. Ist echt immer sehr süß, wenn sie dann einkaufen geht oder uns als Arzt untersucht. Zur Zeit steht eine "imaginäre" Kasse hoch im Kurs, alles muss erst eingetippt und bezahlt werden. Oft verwandelt sie sich auch in die Mama und einer von uns ist dann das Kind. Wir werden dann schlafen gelegt oder in den Kindergarten gebracht. Mit Puppen kann sie sich auch schon toll beschäftigen und kümmert sich dann ganz liebevoll um alle Mamapflichten. Sie ist unheimlich herzlich und drückt, umarmt und küsst uns ganz viel. Das Schlafen klappt jetzt auch schon viel besser und es gibt immer mehr Nächte, in denen sie bis 4 oder 5 Uhr durchschläft. Dann wird sie wach, ruft nach uns und wir holen sie zu uns ins Bett, wo wir dann hoffentlich noch etwas dösen können.

Ende Juni hatten wir noch unser Entwicklungsgespräch in der Kita und es lief wie zu erwarten ganz toll. Emma hat sich wunderbar in der Kita eingelebt, entwickelt erste Freundschaften und nutzt alle Angebote sehr gern. Sie ist motorisch absolut fit, sehr sozial eingestellt und sprachlich absolut zeitgerecht entwickelt. Die Erzieherin meinte, wir können wirklich stolz auf unsere Tochter sein. Sie selbst meinte, dass Emma ein bisschen ihr Nesthäkchen ist, weil sie letztes Jahr ihre ersten Eingewöhnungen hatte und Emma eine echte Herausforderung war. Umso mehr freut sie sich, dass sie so nun gut integriert, aufgeweckt und fröhlich ist. Wir freuen uns natürlich auch, dass sie eigentlich gerne in die Kita geht und alles bestens klappt.

Im Juli schlossen dann die Kindergartenpforten für ganze 3 Wochen und als erstes stand für Emma eine Woche Urlaub bei Oma und Opa an. Ein bisschen Sorge hatten wir schon, als wir Montag früh allein zurück nach Berlin gefahren sind. Aber die war gänzlich unbegründet, denn Emma hat sich pudelwohl gefühlt und uns nicht wirklich vermisst. Sie hatte tolle Tage in Beeskow und hat alle gut auf Trab gehalten. In der zweiten Woche ging es dann für alle an die Ostsee. Ziel war der Weissenhäuser Strand und trotz Stau und zu fünft in unserem Kombi hatten wir eine angenehme Fahrt. Vor Ort hatten wir dann eine kleine aber feine Ferienwohnung. Wir richteten uns so gut es ging häuslich ein und verlebten wirklich schöne Tage. Das Wetter hätte besser nicht sein können und so konnten wir das Strandleben in vollen Zügen genießen. Im Strandkorb ließ es sich auch wirklich gut aushalten. Sogar der Mittagsschlaf klappte darin sehr gut. Emma hatte viel Spaß beim Füße Einbuddeln, Steine Sammeln und Erkunden der Ostsee. Das Wasser war mit 19° schon recht frisch, aber zum Plantschen lud es trotzdem ein. Abends ging es meistens ins Dschungelland, wo es viel zum Entdecken und Toben gab. So war die Maus immer ordentlich geschafft und schlief gut. Einen Tag machten wir einen Ausflug nach Grömitz zu Nina, Thomas und Sophie. Die drei verbrachten auch gerade ein paar Tage dort oben und so ergab sich wieder ein tolles Treffen. Der Tag war schön entspannt und die Kinder spielten die meiste Zeit richtig harmonisch miteinander oder nebenher. Wieder zuhause verbrachten wir noch ein wenig Zeit in Beeskow, bis das Alltagsleben uns wieder hatte.

Ansonsten waren wir Anfang August das erste Mal zum Zahnarzt mit Emma und es hat wunderbar funktioniert. Sie war zwar mucksmäuschenstill, hat aber brav den Mund aufgemacht und die Zahnärztin konnte ganz in Ruhe schauen. Es ist alles in bester Ordnung und die nächste Kontrolle steht schon im November an. Wir waren direkt bei einer großen Praxis, die sich auf Kinder spezialisiert hat.

Emma ist jetzt in einem wirklich tollen Alter und es macht wahnsinnig viel Spaß mit ihr. Die Entwicklungsschritte sind gerade echt enorm und es macht uns stolz, zu sehen, wie sie immer selbständiger wird und mehr und mehr ihre eigene Persönlichkeit entwickelt. Natürlich gibt es auch immer wieder Machtkämpfe, aber sie ist in der Lage auf Kompromisse einzugehen oder eben klar zu machen, was sie gerade braucht. Das hilft natürlich ungemein, um meistens ein harmonisches Familienleben zu führen. In ein paar Tagen steht unser gemeinsamer Urlaub mit Oma an (Opa mag leider nicht mehr fliegen und so lassen wir in schweren Herzens zuhause) und wir freuen uns schon auf eine hoffentlich entspannte Zeit. Danach wird es dann wenn wir uns ranhalten auch zeitnah einen neuen Bericht geben.

Samstag, 17. März 2012

Mit frischem "TÜV" ins 3. Jahr

Jetzt haben wir schon März und es gab noch nicht einen Bericht aus diesem Jahr, dabei könnten wir eine ganze Menge erzählen. Zum Beispiel, wie toll sich Emma in der Kita eingelebt hat, auch wenn morgens oft noch dicke Tränchen kullern. Wenn man sie abholt ist sie aber fröhlich und sie spricht auch gerne von ihren Kitafreunden oder den Erziehern. Manchmal müssen wir immer wieder alle Namen aufzählen und sie amüsiert sich dabei. Wenn man sie fragt, ob es schön war, dann wird das bejaht und wir haben wirklich das Gefühl, dass sie dort angekommen ist. Die Erzieher sind mit ihrer Entwicklung sehr zufrieden und sie ist absolut integriert und kennt die Abläufe ganz genau.


Überhaupt hat sie sich in den letzten Monaten extrem weiterentwickelt und wir staunen jeden Tag über sie. Sie plappert den ganzen Tag und hat mittlerweile einen Wortschatz von 200 Wörtern. Sie spricht in kleinen 2 und 3 Wortsätzen und überrascht uns immer wieder mit neuen Kombinationen. Man kann sich schon richtig mit ihr unterhalten und sie hört auch aufmerksam zu, wenn man etwas erzählt. Sie kann aber auch schon ganz gut auf Durchzug stellen, wenn sie etwas nicht hören will. Aber es erleichtert den Alltag schon ungemein, wenn man sich richtig miteinander verständigen kann. Ihr Spielverhalten hat sich auch geändert und man kann sie viel aktiver mit ihr beschäftigen. Kleine Rollenspiele sind sehr beliebt, dann schnappt sie sich z.B. eine Tasche, sagt Tschüss und geht dann "einkaufen" oder sie spielt Friseur und wäscht und schneidet uns die Haare. Sie hat wirklich eine tolle Fantasie und oft braucht sie gar kein richtiges Spielzeug. Ansonsten puzzelt sie gerne, spielt mit ihrer Küche oder ihren Zootieren. Ausserdem malt und knetet sie unheimlich gern. Motorisch ist sie fit wie eh und je, sie flitzt munter umher, springt auf und ab oder turnt wo es gerade passt.



Den letzten Kinder-TÜV hat sie auch mit Bravour bestanden und die Ärztin war sehr begeistert von unserem Floh. Am 12.03.2012 hatten wir nämlich die U7 und Emma wurde mal wieder komplett durchgecheckt. Sie wiegt jetzt gute 11 kg bei einer Größe von 83 cm mit einem Kopfumfang von 48 cm. Die kleinen Übungen (Turm bauen, eine Rosine aus einer Flasche schütten, hüpfen, auf einem Bein stehen, Tiere benennen, usw. ) hat sie alle ohne Probleme geschafft . Sie war auch wirklich kooperativ an diesem Tag. Generell ist sie noch ein Stück offener geworden und kommuniziert gerne mit ihrer Umwelt. Bei den diversen Familienfeten ist sie immer mittendrin im Geschehen und hält alle gut auf Trab. Auch wir können uns nicht über Langeweile beschweren, sie fordert eigentlich immer unsere volle Aufmerksamkeit. Aber es gibt auch mal Momente, in denen sie sich allein beschäftigt und es ihr genügt, wenn wir nur zusehen. Ausserdem kann man ihr schon wunderbar verschiedene Aufgaben auftragen. Mit Feuereifer räumt sie die Waschmaschine aus, deckt den Tisch, bringt den Müll weg oder hilft beim Putzen. Hauptsache, sie ist überall dabei und bekommt alles mit.


Sie ist eben schon ein großes Mädchen, immerhin haben wir ja auch schon den zweiten Geburtstag gefeiert. Wenn man sie fragt, wie alt sie ist, hält sie auch ganz stolz den Daumen und Zeigefinger hoch. Fast wäre ihr Geburtstag noch ins Wasser gefallen, denn am Wochenende vorher fieberte sie bis 40,5 hoch. Aber der Spuk war dann gottseidank schnell vorbei und wir konnten zur Einstimmung einen Tag vor ihrem Jubelfeste mit Dorit und Frank ins Tropical Islands fahren. Dort war sie super drauf und war kaum aus dem Wasser zu bewegen. Sie hatte sichtlich Spass und genoss die warmen Temperaturen. Mittags schlafen war da natürlich nicht drin, aber am Nachmittag beim Eisessen kam dann doch der große Einbruch und sie schlief direkt am Tisch ein. Nach einer kurzen Pause war sie wieder topfit und das Plantschen ging gleich weiter. Wir sind dann auch erst abends aufgebrochen und konnten sie dann zuhause problemlos direkt ins Bett stecken. Am nächsten morgen überraschten wir sie dann mit Ballons, Kerzen, Kuchen und den Geschenken. Sie strahlte ganz glücklich und machte sich direkt ans Auspusten der Kerzen bevor dann die Geschenke aufgerissen wurden. Erstmal wurde nur ausgepackt und alles zur Seite gelegt, aber im Laufe des Tages wurde dann doch alles näher betrachtet und bespielt. Oma und Opa trudelten dann auch bald ein und der Geschenkemarathon ging weiter. Nachmittags gab es dann noch Besuch von Oma Erika und Felix. Zum Schluss kamen auch noch Diana und Emily vorbei und die beiden Mäuse spielten nach ein paar Anlaufschwierigkeiten richtig schön miteinander. Abends wollte sie dann gar nicht ins Bett, aber irgendwann siegte dann doch die Müdigkeit und sie konnte friedlich schlafen.

Dienstag, 14. Februar 2012

Aus der Konserve ...

.... Weihnachten!

Das vergangene Jahr liegt zwar nun schon einige Monate zurück, aber der Vollständigkeit halber hier noch ein paar Weihnachtsimpressionen.

Während die Adventszeit in den letzten Jahren oft unbemerkt an uns vorüberzog, gab es in 2011 schon einige vorweihnachtliche Momente. Zwar sind die Wochen genauso schnell ins Land gezogen, aber irgendwie mag man seinem Nachwuchs auch schon vor Heiligabend einige bezaubernde Momente bescheren. Also Emma geschnappt und ab auf den Weihnachtsmarkt. Die vielen Menschen waren ihr zwar nicht unbedingt geheuer, aber auf Papa´s Arm behält man ja ganz gut den Überblick. Zur Stärkung gab es erstmal eine Schmalzstulle und Kinderpunsch, der eine herrlich rote Schnute zauberte. Das absolute Highlight war dann eindeutig das Karussell. Nur unter großem Protest und der Aussicht auf Gummibärchen ließ sich dazu bewegen nach mehreren Runden auszusteigen.


Die Plätzchenbäckerei öffnete 2011 auch pünktlich und Emma hatte viel Spaß beim Teigkneten und Ausstechen. Richtig interessant war die Mehltüte und am Ende war sie von oben bis unten gut eingestäubt. Beim Dekorieren landeten dann zwar mehr in ihrem Mund, aber es sind wirklich schöne und leckere Kekse entstanden. Hoch im Kurs stand übrigens ihre Backschürze, von der wollte sie sich gar nicht mehr trennen.

Weihnachten selbst war dann wirklich wunderschön. Schon toll, dass Emma dieses Fest ganz bewusst mit uns gefeiert hat und viel Spass hatte. Als sie den geschmückten Baum begutachtete strahlte sie übers ganze Gesicht und die Augen wurden richtig groß, als dann die Geschenke darunter lagen. Beim Auspacken war sie erst noch etwas zaghaft, aber als das Topfset zum Vorschein kam, war ihr auch klar, dass das große Teil die gewünschte Küche ist und sie war kaum noch zu halten. Sie fing dann auch gleich mit dem Kochen an und beschäftigte sich den restlichen Abend begeistert mit allen Funktionen und dem Zubehör. Am ersten Feiertag ging dann die Bescherung in Beeskow weiter und Emma war extrem aufgedreht. An Mittagsschlaf war nicht zu denken und sie flippte beim Anblick des Geschenkberges regelrecht aus. Man musste das Wort Geschenk nur erwähnen und schon grinste sie wie ein Honigkuchenpferd. Besonders gut kam der Puppenbuggy an, der dann beim obligatorischen Weihnachtsspaziergang gleich ausprobiert wurde. Es geht wirklich nichts über leuchtende Kinderaugen.

Silvester verbrachten wir dann in gemütlicher Runde in Beeskow. Es war ein schöner Abend und Emma amüsierte sich mit der lieben Verwandtschaft. Das vorgezogene Feuerwerk kam gut bei ihr an und nachdem wir sie zum Schlafen überzeugen konnte, lag sie trotz der Böllerei friedlich in ihrem Bett. Das Jahr verlief auf jeden Fall rasant, aber mit viel Spass, tollen Erlebnissen und vielen Überraschungen.