Sonntag, 27. Januar 2013

Geschenke, Geschenke und noch mehr Geschenke



Der erste Monat des neuen Jahres ist schon fast wieder rum und wir sind noch einen kleinen Weihnachtsbericht schuldig.


Die Feiertage waren wirklich schön, wenn natürlich auch viel zu kurz. Den Heiligabend haben wir zusammen mit Oma und Opa in Beeskow verbracht und Emma war ordentlich aufgeregt und hat immer wieder gefragt, wann denn der Weihnachtsmann kommt. Als er dann endlich vor der Türe stand, war sie natürlich mucksmäuschenstill und hat mit großen Augen geschaut, was jetzt passiert.  Auf jeden Fall hielt sie sofort das Päckchen mit den Nuckis parat und wollte es auch gleich bereitwillig dem Weihnachtsmann für die kleinen Babys übergeben. Es lockte schließlich der prall gefüllte Sack und die Geschenkeflut ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Da gab es natürlich kein Halten mehr und als der Weihnachtsmann weg war, wurde sofort freudestrahlend mit dem Auspacken begonnen. Der lang ersehnte Fotoapparat wurde aber erstmal nur kurz in Augenschein genommen, denn mit Puppenbett, Puppenkleidung, Spielzelt und anderen Kleinigkeiten gab es noch viel zu entdecken. Als dann die Schlafenszeit näher rückte, fragten sich alle schon insgeheim, was gleich auf uns zukommt. Beim Sandmännchen kam dann auch immer mal kurz die Frage nach dem Nucki, aber das erwartete große Drama blieb tatsächlich aus. Mama musste letztendlich über eine Stunde bei ihr bleiben, weil sie einfach nicht so recht zur Ruhe kam, aber es gab keine Tränen und so gut wie kein Jammern. Als sie dann endlich schlief, verlief auch der Rest der Nacht relativ unspektakulär. Da hatten wir wirklich mit mehr Problemen gerechnet, aber wahrscheinlich hat es sich ausgezahlt, dass wir das Nuckiabgeben über Wochen immer wieder thematisiert haben. 


Am nächsten Tag kamen dann Onkel Maik, Tante Betty und Emmas großer Cousin Martin zum alljährlichen Weihnachtsessen vorbei. Emma war natürlich schon wieder aus dem Häuschen, denn sie rechnete mit weiteren Geschenken. Bis nach dem Mittagsessen musste sie sich aber noch gedulden, dann durfte sie alle Geschenke verteilen und schließlich mit der Schere dem Geschenkband zu Leibe rücken. Unter den Weihnachtsbaum gesellten sich dann noch eine Kasse mit Scanner, ein Einkaufskorb mit Waren, Puzzlebücher und Naschwerk. Den Mittagsschlaf ließ sie dann aufgrund des ganzen Trubels ausfallen, obwohl die frische Luft beim obligatorischen Spaziergang sie sehr müde werden ließ. Nach etwa 10 Minuten Powernapping war sie aber wieder fit und die Freude war groß, als dann auch noch Martins Freundin Tina vorbei kam. Tina wurde dann auch gleich voll in Beschlag genommen und Emma war seelig, alles zeigen und ausprobieren zu können. Abends fiel sie dann wirklich hundemüde ins Bett , fragte nicht einmal nach dem Nucki und schlief nach wenigen Minuten tief und fest. 


Am zweiten Feiertag ging der Geschenkemarathon dann noch bei Dorit weiter und wenn es nach Emma gegangen wäre, hätte sie an den darauffolgenden Tagen auch gerne noch etwas bekommen. Als wir dann wieder zuhause waren, wollte sie auch gleich noch ein Türchen im Adventskalender öffnen und fand es gar nicht lustig, dass der nicht mehr da war. In den Tagen nach Weihnachten war dann genug Zeit, um alle neuen Spielsachen auf Herz und Nieren zu testen, es wurden Fotos geschossen, eingekauft, gepuzzelt und "gepuppt". Hoch im Kurs stand vor allem das Bewegungsspiel Gänsemarsch, jeder musste mal ran und hüpfend oder powackelnd mitmachen. 

Zu Silvester düsen wir dann wieder nach Beeskow und verbrachten den Jahreswechsel in großer Familienrunde bei Dorit. Emma durfte sich an einem kleinen vorgezogenem Feuerwerk erfreuen und selbst Knallerbsen werfen. Nachdem gegen 21:30 Uhr die Luft bei ihr echt raus war, haben wir sie ins Bett gelegt und sie hat den Start ins Jahr 2013 komplett verschlafen. Wir haben dann noch gemütlich gefeiert und sind gut ins neue Jahr gerutscht. Mal sehen, was uns 2013 bringt und welch Überraschungen auf uns warten.