Donnerstag, 27. November 2014

Alle Mann an Bord - unsere Kreuzfahrt rund um die Kanaren mit der Mein Schiff 3

Sonntag 16.11.2014
Nach monatelanger Wartezeit ging es am Sonntagmorgen endlich zu unserer Kanarenkreuzfahrt los. Unser Flieger Richtung Gran Canaria startete schon um 7:20 Uhr und so machten wir uns sehr früh mit dem Taxi auf den Weg zum Flughafen. Der Flug verlief unspektakulär, aber immerhin mussten knapp 5 h überstanden werden. Dank einem Ballerina-Mal-Lern-Heft, neuer Bücher und ein paar Apps auf dem Ipad ließ sich aber auch für Emma die Zeit vertreiben. Wir landeten pünktlich, sammelten unsere Koffer ein und fanden schließlich unseren Transferbus zum Schiff. 

Am Hafen erwarteten uns gleich zwei große Kreuzfahrtschiffe, auf der einen Seite die Mein Schiff 3 und auf der anderen die Stella von Aida. Schon gigantisch diese Riesenpötte. Wir durchliefen schnell den Check-Inn und durften endlich unserer neues Zuhause auf Zeit betreten. Kaum auf Deck 12 angekommen, liefen uns auch schon unsere Freunde über den Weg, die bereits aus Hannover angereist waren. Wir gingen dann erstmal zum Mittagessen ins Buffetrestaurant Anckelmannplatz. Ich freute mich über die Wokstation und die tollen Nachspeisen. Das Essen war noch genauso gut wie im letzten Jahr.  Danach machten wir es uns erstmal mit einem Cocktail am Pool gemütlich. Immerhin hatten wir noch etwas Zeit, ehe wir die Kabine beziehen durften. Wir hatten eine Flexbalkonkabine gebucht und uns wurde die 9181 auf Deck 9 direkt am Heck zugeteilt. Somit hatten wir echt Glück, denn der Ausblick war super. Die Kabine gefiel uns echt gut und war auch ziemlich geräumig. Für Emma war Capt'n Sharky Bettwäsche aufgezogen, die Bademäntel lagen im Schrank bereit und Rico genehmigte sich gleich einen frischen Nespresso aus der kabineneigenen Maschine. 


Danach machten wir noch einen kurzen Hafenbummel, schlenderten durch das nahe gelegene Shoppingcenter, um dann rechtzeitig wieder zum Abendessen an Bord zu sein. Dann statteten wir dem Kidsclub einen Besuch ab, spazierten noch etwas übers Schiff und schon stand die Seenotrettungsübung auf dem Plan. Der akute Schlafmangel bei Emma forderte seinen Tribut und sie schlief während der Übung ein. Zum Glück dauerte diese nur ca. 30 min und wir gingen dann sofort auf die Kabine. Nach einer Katzenwäsche für Emma, flitzte ich noch schnell einen Cocktail holen, um dann das erste Auslaufen auf unserem Balkon zu genießen. 


Montag 17.11.2014
Die erste Nacht verlief relativ ruhig und ein ganzer Seetag wartete nun auf uns. Man glaubt gar nicht, wie schnell die Zeit vergehen kann. Wir frühstückten in aller Ruhe und Emma wollte dann unbedingt im Kidsclub vorbeischauen. Allein wollte sie aber nicht bleiben, also schauten wir ihr eine Weile beim Spielen zu. 

Nach dem Mittagessen probierten wir den Innenpool aus, allerdings war das Wasser ziemlich frisch und wir wechselten zwischendrin immer mal wieder in den Whirlpool zum Aufwärmen. Mittlerweile hatten wir auch schon gut Seegang und das Wasser im Pool sorgte für ziemliche Wellen. Danach eine kurze Pause auf der Kabine und nach dem Frischmachen war es schon wieder Zeit fürs Abendessen. 


Im Kidsclub stand  dann "Mit Bewegung in den Urlaub" auf dem Programm. Dazu hatten die Betreuer im sogenannten Uboot eine tolle Bewegungslandschaft aufgebaut und Emma machte dann auch direkt mit. Später am Abend fanden wir uns dann im Theater zur Show Blue Elements ein. Zuerst stellte sich aber der Kapitän mit seinen Offizieren vor und schließlich startete eine wirklich tolle Show. Wir blieben aber nur etwa eine halbe Stunde, weil es für Emma dann doch schon recht spät war. 





Dienstag 18.11.2014
Am nächsten Tag mussten wir schon früh aufstehen, denn wir hatten einen Ausflug auf Madeira gebucht. Also schnell frühstücken und dann zum Treffpunkt in der Tui Bar auf Deck 5. Dort trafen wir dann zwei Mitreisende aus Berlin wieder, mit denen wir im Verlauf des Urlaubs noch viel Spaß hatten. Mit dem Bus ging es erstmal ins Zentrum von Funchal, von dort machten wir einen kleinen Stadtbummel durch die Altstadt. Besonders schön waren die bunt gestalteten Türen in einer der kleinen Gassen. Dann ging es zur Seilbahnstation und mit einer der Gondeln dann hoch in das Dorf Monte. Der Ausblick war fantastisch und die ca. 15-minütige Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt. Oben angekommen ging es noch ein paar Stufen aufwärts zu einer schönen kleinen Kirche. 




Von dort konnte man dann mit einer traditionsreichen Korbschlittenfahrt den Weg nach unten antreten. Leider fing es an zu regnen, aber wir entschieden uns trotzdem, dieses Fortbewegungsmittel auszuprobieren. Etwas mulmig war uns schon, als wir in den altertümlichen Weidenkorb einstiegen, aber die Fahrt war lange nicht so rasant wie gedacht. Die beiden Inselbewohner hatten allerdings gut zu tun, das Gefährt die steilen Straßen heil nach unten zu bewegen und es steckt eine ganze Menge Muskelkraft dahinter. Die Fahrt war auf jeden Fall unterhaltsam, wenn auch mit 30 EUR für zwei Personen recht teuer. Zumal man nur wenige Minuten unterwegs ist. Unten angekommen ging es mit dem Bus zu den Kaisergärten weiter, dort hatten wir noch etwas Freizeit und konnten entspannt durch den botanischen Garten spazieren. Allerdings konnte sich die Blumeninsel um diese Jahreszeit nicht mehr von seiner besten Seite präsentieren. 

Danach ging es zurück zum Schiff und wir stärkten uns erst einmal bei einem leckeren Mittagessen. Im Anschluss verließen wir noch einmal das Schiff auf eigene Faust und bummelten selbst noch etwas durch Funchal. Der über Tui gebuchte Ausflug hat uns wirklich gut gefallen, er war sehr abwechslungsreich und auch gut organisiert. Am Abend teilten wir uns dann auf, mein Mann verabredete sich mit unserer Urlaubsbekanntschaft zum Fußballgucken, während Emma und ich das vom Kidsclub organisierte Familienkino besuchten. Danach trafen wir uns dann alle noch auf einen Absacker in der Tui Bar. 


Mittwoch 19.11.2014
Der zweite Tag auf Madeira fing entspannt an, wir schliefen aus, gingen zum Frühstück und danach gönnte ich mir ein Peeling auf Meersandbasis. Diese Behandlung kann ich absolut empfehlen, meine Haut fühlte sich super erfrischt und zart an. Die Atmosphäre im Spa war sehr freundlich und erholsam. Leider habe ich es nicht mehr geschafft, noch eine weitere Behandlung zu buchen. Danach gingen wir noch einmal kurz von Bord, um uns ins Wlan vom Hafenterminal einzuloggen. Gegen 14 Uhr legten wir dann auf Madeira ab und dieses Mal konnten wir wirklich von ordentlich Seegang sprechen. Man schwankte ganz schön durch die Gänge und in den Treppenhäusern und Fahrstühlen wurden vorsorglich Spucktüten ausgelegt. 


Am Nachmittag suchten wir uns ein ruhiges Plätzchen in der Schaubar und spielten ein paar Runden das von Emma ausgeliehene Spiel aus dem Kidsclub. Das ist echt eine super Sache, denn man muss wirklich kaum etwas für die Kinder mitbringen. Spiele, Bücher, Buddelzeug, sogar IPods und Nindendos können sich an Bord ausgeliehen werden. Dabei hat man vor allem bei den Spielen eine wirklich große Auswahl an Haba-Spielen. 

Danach entspannten wir noch etwas am Innenpool, aber durch den Seegang war das Wasser heftig in Bewegung und wir zogen den Whirlpool vor. Dort konnte man sich auch viel besser an das Schaukeln gewöhnen. Zum Abend hin wurden die Schiffsbewegungen immer stärker und man musste wirklich gut aufpassen, wenn man auf den Beinen war. Die für abends geplante Show wurde auch kurzerhand abgesagt, da es für die Tänzer auf der Bühne einfach zu gefährlich gewesen wäre. Für die Kinder wurde am Abend noch eine Piratendisco in der Abtanzbar organisiert. Emma wollte zwar unbedingt mitmachen, aber nicht allein bleiben, also holten wir uns einen Cocktail und schauten dem bunten Treiben der Kinder zu bevor es dann für alle ins Bett ging. 


Donnerstag 20.11.2014
Nach einer sehr unruhigen und schaukeligen Nacht legten wir auf La Palma an. Nach dem Frühstück machten wir uns zusammen mit unserer Urlaubsbekanntschaft Nancy und Christian auf eine Erkundungstour durch Santa Cruz. Das Örtchen punktete mit einer netten kleinen Einkaufsstraße zum Bummeln und vor allem einem Spielzeugladen für Emma. Sie suchte sich eine Federtasche von Peppa Pig aus und war dann erstmal zufrieden. Sehr hübsch waren die Häuser im Kolonialstil mit den reich verzierten Holz-Balkonen, die teilweise eine wahre Blumenpracht beherbergten. Entlang der Küstenstraße sahen wir dann das erste Mal den typisch schwarzen Sand und konnten auch noch mal einen Blick auf unser Schiff erhaschen. Nach einer kleinen Pause in einem netten Café mit Wlan ging es zurück an Bord. 


Dort gab es für uns ein schnelles Mittagessen und dann machten wir uns schon wieder mit dem Taxi auf den Weg nach Los Cancajos. Innerhalb weniger Minuten erreichten wir den kleinen Ferienort mit seinen schwarzsandigen Badebuchten. Trotz der künstlich angelegten Wellenbrecher war das Meer sehr stürmisch, aber dank einer kleineren Bucht konnten wir trotzdem baden gehen. Das Wasser war wärmer als erwartet, aber leider spielte das Wetter nicht ganz so mit und so nahmen wir schon nach knapp 2 h den Bus zurück zum Hafen nach Santa Cruz. Aber der Ausflug hat sich trotzdem gelohnt und wir konnten ein wenig Strandfeeling genießen. 



Nach dem Abendessen wollte Emma im Kidsclub beim Feentanz (es wurde gebastelt und dann ein Tanz eingeübt) mitmachen und so hatten wir etwas Freizeit und machten einen Abstecher in die Tui Bar. In der Nacht herrschte noch ordentlich Seegang, aber wir schliefen zum Glück wieder besser. 


Freitag 21.11.2014
Am nächsten Morgen legten wir auf Teneriffa an und wir mussten wieder recht früh raus, da der Ausflug zum Loro Park auf dem Programm stand. Nach dem Frühstück sammelten sich alle Ausflügler im Theater auf Deck 4 und warteten auf den Startschuss. Dieser ließ aber etwas auf sich warten ... Es herrschte ein ziemliches Durcheinander, da aufgrund der schlechten Wetterlage am Vulkan Teide einige Ausflüge abgesagt wurden und alles etwas umorganisiert werden musste. Mit ca. 30 Minuten Verspätung ging es dann aber endlich los. 


In Richtung Loro Park wurde das Wetter immer trüber und wir rechneten fest mit viel Regen. Zum Glück blieben wir weitestgehend verschont und konnten trocken durch den Park spazieren. Wir folgten erst einmal der Menschenmasse und kamen so direkt zum Delfinarium. Es war gerade Zeit für eine Delfinshow, also suchten wir uns ein Plätzchen und ließen uns von den intelligenten Tieren unterhalten. Mit perfekter Musikuntermalung, witzigen Kunststücken und jeder Menge Action wurde eine wirklich tolle Show geboten. Anschließend ging es weiter zur Orcashow, die wirklich beindruckend war. Die Tiere sind wunderschön und es ist erstaunlich, wie sie ihre gigantischen Körper so elegant und kraftvoll bewegen können.  Emma war vor allem von der Dokumentation über die Geburt eines Walbabys fasziniert. Gleich im Anschluss schauten wir uns auch noch die Seelöwenshow an. Diese war kürzer als die anderen, aber auch sehr unterhaltsam und echt gut gemacht.  Ansonsten ist der Park wirklich schön angelegt und auch nicht so weitläufig. Wir hatten etwa 4 h Zeit und sind gut zurechtgekommen. Obwohl man dann schon zügig durch den Park muss, um alles (Gorillas, Pinguine, Haibecken, weiße Tiger, Faultiere, Wasserschweine, Erdmännchen, usw).  mitzunehmen. Gerade mit Kindern ist der Loro Park echt zu empfehlen. 



Gegen 16:30 Uhr waren wir dann wieder zurück auf dem Schiff und gönnten uns erstmal eine Kleinigkeit in der Backstube. Dann ein Abstecher auf die Kabine und schon war es Zeit für das Abendessen. Emma wollte dann unbedingt wieder in den Kidsclub und da stand erst freies Spiel und dann der Film "Die Eiskönigin" auf dem Programm. Wir nutzten die Gelegenheit für den obligatorischen Cocktail, dieses Mal aber in der Schaubar. Dort hatten wir neben Nancy und Christian auch noch andere nette Tischnachbarn, die ihren Einstand in Form eines Witzes geben mussten. Es wurde wortwörtlich ein witziger Abend  :-)


Samstag 22.11.2014
Der vorletzte Reisetag führte uns in den Hafen von Puerto del Rosario auf Fuerteventura. Wir wurden wieder einmal mit Regen begrüßt und der Kapitän machte gleich morgens eine Ansage, dass wegen der starken Wellen leider nicht wie geplant um 8 Uhr angelegt werden kann. Wir genehmigten uns erstmal ein ausgiebiges Frühstück und auf Wunsch von Emma ging es dann wieder einmal Richtung Kidsclub. Dort stand Bewegung an der frischen Luft auf dem Plan und dazu wurde die große Arena draußen auf Deck 12 genutzt. Es wurde allerhand Spielzeug ausgegeben und die Kinder konnten sich richtig austoben. Da Emma nicht allein bleiben wollte, machte ich es mir auf den Stufen bequem und genoss die mittlerweile scheinende Sonne. 

Gegen 11 Uhr konnte das Schiff dann endlich an der Kaimauer vertäut werden und wir beschlossen nach dem Lunch noch einen Landgang zu machen. Zuerst suchten wir das Touristenbüro auf, um uns von dort dann auf dem Weg zum Busbahnhof zu machen. Dieser war weiter und steiler als gedacht und wir schafften es gerade noch rechtzeitig, um den nächsten Bus nach Corralejo zu nehmen. Corralejo ist für seine weitläufigen, feinsandigen, weißen Strände bekannt und wir wollten einen Abstecher dorthin machen. Während der Busfahrt konnte man schon gut einen Blick auf die wilde Atlantikküste werfen, leider auch auf die sich immer mehr zuziehende Wolkendecke. Blöderweise verpassten wir dann auch noch den Ausstieg an den wunderschönen Stränden und konnten den Bus dann erst direkt in Corralejo verlassen. Dort war es nicht sehr einladend, denn der Wind pfiff uns um die Ohren und es reihte sich ein Souvenirshop an den nächsten. Wir hielten nach einem Taxi Ausschau, welches uns evtl. zurück zu dem Strandabschnitt bringen konnte, waren aber nicht wirklich erfolgreich und beschlossen, den Bus zurück nach Puerto del Rosario zu nehmen. Leider fuhr dieser nur alle Stunde und so harrten wir frierend an der Bushaltestelle aus und waren froh, als wir endlich den Rückweg antreten konnten. Auf dem Weg zurück zum Schiff überraschte uns dann auch noch ein heftiger Schauer. Irgendwie war das nicht unser Tag für einen Landgang. 

Nach einer warmen Dusche auf der Kabine konnte der letzte Abend eingeläutet werden. Wir genossen noch einmal ein leckeres Abendessen und bummelten danach noch etwas übers Schiff. Emma wollte zum Basteln im Kidsclub bleiben und danach stand ja noch die große Abschiedsparty in der Abtanzbar ein. Wir trafen uns derweil mit Nancy, Christian, Holger und Kerstin in der uns ans Herz gewachsenen Tui Bar und stießen nochmal auf die Reise an. Gegen 20:30 Uhr fanden wir uns dann ebenfalls in der Abtanzbar ein, um das Fest mit den Kindern ausklingen zu lassen. Die Mädchen, die beim Feentanz-Workshop mitgemacht hatten, führten ihren eingeübten Tanz auf und waren sichtlich stolz auf ihre Aufführung. Das große Highlight war aber der Besuch von Capt’n Sharky, der mit allen noch einen wilden Piratentanz veranstaltete und natürlich auch mit jedem ein Foto machte. Danach ging es auf einen letzten Cocktail zurück in die Tui Bar und obwohl wir die Nacht gerne zum Tag gemacht hätten, mussten wir natürlich irgendwann in die Kabine aufbrechen, um die letzten Sachen zu packen, die Koffer zum Abholen vor die Tür zu stellen und ein letztes Mal mit Wellengang einzuschlafen. 



Sonntag 23.11.2014
Der Wecker klingelte für uns kurz nach 7 Uhr und ob wir wollten oder nicht, wir mussten langsam unsere Kabine räumen. Noch einmal schnell in alle Schubladen geschaut, die Waschtasche zusammen gepackt und schon ging es zum Frühstück mit Nancy und Christian. Wir ließen uns viel Zeit bei unserer Henkersmahlzeit und gingen danach ein letztes Mal von Bord auf Cran Canaria. Nachdem wir unsere Koffer von der Sammelstation abgeholt hatten, ging es auch schon mit den Bus zum Flughafen. Der Flug schleppte sich ein wenig, aber verlief weitestgehend ruhig und landete pünktlich in Tegel. Dort verabschiedeten wir uns von Nancy und Christian und nahmen schließlich ein Taxi nachhause. 



Fazit
Reisen mit den Wohlfühlschiffen von Tui Cruises treffen genau unseren Nerv. Es ist eine sehr entspannte Art zu reisen, man kann viel sehen, hat den Komfort eines guten Hotels und die Weite des Meeres hat eine sehr beruhigende Wirkung. Der Service an Bord ist 1A und wir lieben das gute Essen und die tollen Getränke. Der Kidsclub bietet eine tolle Möglichkeit, das Kind mal eine Weile zu beschäftigen oder auch mal einen Momente ohne den Nachwuchs zu genießen. Die Kinder sind da in wirklich guten Händen und es wird einiges geboten, um keine Langeweile aufkommen zu lassen.  Wir haben uns rundum wohlgefühlt und freuen uns schon auf die nächste Kreuzfahrt um April 2015 mit der Mein Schiff 1. 

Mittwoch, 26. November 2014

Mal ein kleines Update


Ohje, die Abstände der Berichte im Blog werden immer größer. Es wird Zeit, dass ich ein wenig von den letzten Monaten berichte. Wirklich Spannendes ist nicht passiert, aber immerhin kann ich erzählen, dass es uns gut geht. Im Juli haben wir zusammen mit Oma und Opa eine Woche an der polnischen Ostsee in Swinemünde verbracht. Abgesehen von ziemlich viel Wind hatten wir schönes Wetter und eingebaut mit Windfang ließ es sich am Strand wirklich gut aushalten. Dieser hielt auch die Nachbarn ein bisschen auf Abstand, denn obwohl der Strand wirklich groß war, konzentrierte sich alles sehr geballt. Emma fühlte sich pudelwohl, tobte mit uns im Wasser, baute Sandschildkröten und Hexentürme und hielt uns wie immer auf Trab. Am Abend wurde dann weiter im Hotelpool geplanscht, bis sie schließlich müde aber glücklich einschlief. Wir Erwachsenen konnten es uns dann immer bei einer Runde Rommee gemütlich machen. 


Nach der erholsamen Zeit an der Ostsee ging es noch für ein paar Tage an den Bodensee nach Immenstaad zu unseren lieben Trauzeugen. Leider war das Wetter eher regnerisch, aber wir ließen uns nicht ärgern und nutzten die trockenen Stunden mit einem Spaziergang entlang dem See, einem Abstecher ins Schwimmbad und einem frischer Haarschnitt für Emma und mich in Sabrinas Salon. Ein Highlight war das Ravensburger Spieleland. Hier hatten wir dann richtig Glück und sogar ordentlich Sonne. Emma war ganz begeistert von diesem Freizeitpark und hatte irre viel Spaß. Der Park ist wirklich perfekt auf kleinere Kinder ausgelegt und man kann so viel entdecken. Für nächstes Jahr steht das auf jeden Fall wieder auf unserer Urlaubsplanung. 


Ansonsten läuft eigentlich alles wie immer. Wir fahren weiterhin regelmäßig an den Wochenenden nach Beeskow und genießen die Zeit zusammen mit Oma und Opa. Vor allem Emma freut sich immer sehr auf die beiden und nimmt  dann vor allem Opa in Beschlag. Die beiden haben eine wirklich innige Beziehung und es ist immer schön zu sehen, wie toll sie harmonieren. Aber Emma weiß auch ganz genau, was sie an Oma hat und sie kann ihr sowieso keinen Wunsch abschlagen. Es ist halt auch immer wie nachhause kommen und nicht, als ob man dort nur zu Besuch wäre.  Sind wir mal zur Abwechslung in Berlin, trifft man sich mit Freunden oder unternimmt irgendetwas, langweilig wird uns eigentlich nie. Auch die Wochen sind immer gut gefüllt, Montag geht Emma zum Tanzen, einen Tag einkaufen, dann Spielverabredungen und schon ist wieder eine Woche um. 




Im Moment ist sie schon sehr an Buchstaben und Zahlen interessiert und schreibt täglich irgendwelche Listen oder malt Wörter nach. Wir lassen sie machen, helfen natürlich bei Fragen, aber fördern das nicht weiter. Immerhin hat sie noch knapp 2 Jahre bis sie eingeschult wird. Feinmotorisch ist sie wirklich sehr fit - sie bastelt eigentlich jeden Tag etwas und bringt uns ständig neue Kunstwerke fürs Büro mit. Ihre Bilder sind jetzt auch schon sehr detailreich und ich staune oft, was sie so aufs Papier bringt. Sehr beliebt sind Prinzessinnen und Meerjungfrauen. Das Loom-Band-Fieber (kleine Gummiringe zum Basteln von Armbändern usw.) ist auch bei uns angekommen und ich war wirklich überrascht, dass sie diese kleinen Teile tatsächlich zu Armbändern verbasteln kann. Das ist schon eine sehr fitzlige Angelegenheit und erfordert einige Geduld.



Tja und so schnell wie die Zeit vergeht, so schnell wird Emma groß. Es dauert nicht lange, dann brennen schon 5 Kerzen auf dem Geburtstagskuchen. Es gibt Tage, da wirkt sie schon so reif und selbstbewusst, erzählt viel, ist umsichtig , denkt mit und ist ein wirklicher Sonnenschein. Und dann gibt es wieder Momente, da frage ich mich, ob sie nicht erst 2 Jahre alt ist, dann wird gebockt, gezickt und an Kompromisse ist nicht zu denken. Aber zum Glück halten sich diese Aussetzer in Grenzen und oft kann man sie auch auf Müdigkeit schieben.